Seine Karriere
begann im Stahlbad Baden-Baden
Harald Wohlfahrt - einer der weltbesten
Köche
Harald Wohlfahrt wurde am 7. November 1955 in
Loffenau, (damals Landkreis Calw, heute Landkreis
Rastatt) geboren.
Wohlfahrt absolvierte von 1970 bis 1973 seine
Kochlehre in Mönchs Waldhotel in Dobel, das
Anfang der 1980er Jahre geschlossen wurde. Von 1974
bis 1976 arbeitete er als Commis bei Willi Schwank
im damaligen Zwei-Sterne-Restaurant Stahlbad in
Baden-Baden, 1977 im Tantris bei Eckart Witzigmann
in München. 1978 wurde er Souschef in der
Schwarzwaldstube von Wolfgang Staudenmaier im Hotel
Traube in Baiersbronn-Tonbach. 1980 besuchte er die
Meisterschule in Baden-Baden und legte hier seine
Küchenmeisterprüfung ab. Danach
absolvierte er ein Praktikum bei Alain Chapel in
Mionnay. Seit Herbst 1980 ist Wohlfahrt
Küchenchef im Restaurant Schwarzwaldstube im
Hotel Traube in
Baiersbronn-Tonbach.
Seit über zehn Jahren wird Wohlfahrt von allen
Restaurantführern mit den höchsten
Auszeichnungen bewertet und zählt zu den
besten Köchen der Welt. 1991 ernannte ihn der
Gault-Millau zum "Koch des Jahres", 1992 erhielt
die Schwarzwaldstube unter seiner Leitung den
dritten Stern im Guide Michelin. Seit 2005 verleiht
ihm der Gault-Millau die höchste vergebene
Note (19,5 von 20 möglichen Punkten). Der
Feinschmecker bewertet die Schwarzwaldstube mit 5
von 5 F, der Schlemmer Atlas vergibt 5 von 5
Kochlöffeln. 1994 wählte die New York
Times Wohlfahrt unter die zehn besten Köche
der Welt. 2010 entwickelte Wohlfahrt Feinkost aus
der Dose für Astronauten für die
Europäische Raumfahrtbehörde ESA. Harald
Wohlfahrt kocht jedes Jahr in Baden-Baden für
die Gäste des Deutschen
Medienpreises.
Auszeichnungen:
2002 wurde Wohlfahrt die Verdienstmedaille des
Landes Baden-Württemberg verliehen, 2003
erhielt er die Verdienstmedaille des
Tourismusverbandes Baden-Württemberg, 2004
bekam er das Bundesverdienstkreuz am Bande
verliehen. 2005 wurde er „für die
Förderung der kulinarischen Hochkultur in
Deutschland und für eine
außergewöhnliche Lebensleistung“ mit dem
l'Art de Vivre Ehrenpreis geehrt, mit dem bislang
außer ihm nur noch Eckart Witzigmann und
Martin Öxle ausgezeichnet wurden. 2008 wurde
ihm der internationale Eckart-Witzigmann-Preis in
der Sparte "Große Kochkunst"
überreicht.