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Salma Hayek: Viva Frida
Sie ist kämpferisch wie die
Frau, deren Leben sie im Film "Frida"
verkörpert: die mexikanische Schauspielerin
Salma Hayek. In einem Interview des GQ-Magazins
offenbart Salma, was die legendäre behinderte
Malerin Frida Kahlo für sie bedeutet:
"Für mich ist dies nicht nur ein Film
über den starken Willen einer faszinierenden
Frau, sondern auch die Geschichte einer
bedingungslosen Liebe."
Mit eben dieser bedingungslosen Liebe zum Film
"Frida" ging auch Salma Hayek zu Werke.
Sechs Jahre engagierte sie für das
Filmprojekt. Sie sammelte Geld und überzeugte
Filmstars wie Antonio Banderas, Geoffrey Rush oder
Ashley Judd ohne Gage mitzuspielen. Und sie
kämpfte gegen Vorurteile, die Rolle mit einer
Mexikanerin zu besetzen: "Ich hatte eines Tages
genug davon, mich darüber aufzuregen, dass ich
das Opfer einer Gesellschaft bin, die meinen Akzent
nicht mag, weil er sie an ihre Putzfrauen und
Gärtner erinnert. Ich wollte aus dieser Falle
raus und setzte meinen Arsch in Bewegung". Auf
diese Weise wollte die 36jährige Schluss
machen mit dem Image der schönen, aber
belanglosen Sexbombe aus dem Süden: "Sex ist
nur ein Teil von Salma, auch wenn er jede Menge
Spass macht."
Der Erfolg gibt ihr Recht. Bei "Frida" schlug sie
Madonna und Jennifer Lopez aus dem Rennen:
"Geldmenschen in Hollywood begriffen, dass es bei
dem Film um mehr ging als um die Liebesgeschichte
einer mexikanischen, haarigen, kommunistischen
Behinderten und eines fetten Mannes." Jetzt ist
Salma Hayek auf dem Weg in die Hall of Fame.
"Frida" war nominiert für den Golden Globe, in
Deutschland erhielt Salma die "Goldene Kamera".
"Frida sagte, dass man in Gringoland "la gran caca"
sein müsse, 'the big shit', sonst werde man
dort nicht beachtet. Ich bin noch eine 'little
caca'. Aber das ist okay."
Mit der wahren Frida teilt Salma eine weitere
Gemeinsamkeit: "Ja, ich glaube an den Kommunismus.
Ich denke, wir sollten alle gleich sein. Und zwar
alle reich. Uns sollte es zumindest an nichts
fehlen. Leider war der Kommunismus eine
außergewöhnliche Idee, die nicht
funktionierte. Die Mächtigen missbrauchten
ihre Privilegien, der Rest der Leute blieb gleich.
Gleich arm."
Museo Frida Kahlo in
Mexiko
Wilhelm Kahlo
Bücher über
Frida


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