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Erich Fried (1921-1988)
Erich Fried wurde am 6. Mai 1921 in
Wien geboren.
Fried war neben Enzensberger der Hauptvertreter der
politischen Lyrik in Deutschland in der
Nachkriegszeit. Gleichzeitig gilt er vielen als
bedeutender Shakespeare-Übersetzer, dem es als
erstem gelungen ist, die Sprachspiele des
englischen Dramatikers ins Deutsche zu
übertragen. Er übersetzte außerdem
mehrere Werke von T. S. Eliot und Dylan Thomas. Er
hat auch 2 Romane und einzelne kleinere Schauspiele
verfasst.
Erich Fried mischte sich auch praktisch in die
Politik seiner Zeit ein. Er hielt Vorträge,
nahm an Demonstrationen teil und vertrat
öffentlich kritische linke Positionen.
Erich Fried ehielt zahlreiche Auszeichnungen und
Preise u. a. die Ehrendoktorwürde der
Universität Osnabrück.
Im Jahre 1990 wurde ein österreichischer
Literaturpreis, der vom Bundeskanzleramt gestiftet
wird, nach ihm benannt (Erich-Fried-Preis).
Erich Fried starb am 22. November 1988 in
Baden-Baden, inmitten von Dreharbeiten und
Lesungsterminen und wurde auf dem Londoner Friedhof
"Kensal Green" beigesetzt.
Werke:
Ein Soldat und ein Mädchen, 1960
Reich der Steine, 1963
Warngedichte, 1964
Überlegungen, 1964
Kinder und Narren, 1965
und Vietnam und, 1966
Anfechtungen, 1967
Die Beine der größten Lügen,
1969
Unter Nebenfeinden, 1970
Die Freiheit den Mund aufzumachen, 1972
Höre Israel, 1974
So kam ich unter die Deutschen, 1977
100 Gedichte ohne Vaterland, 1978
Liebesgedichte, 1979
Es ist was es ist, 1983 (Sein bekanntestes
Werk)
Um Klarheit, 1985
Mitunter sogar Lachen, 1986
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