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Karl
Drais (1785-1851)
Drais wurde am 29. April 1785
in Karlsruhe geboren
Besuch des Karlsruher
Gymnasiums
Ausbildung im Forstdienst auf
Wunsch seines Vaters. Sein Interesse an dieser
Tätigkeit ist gering.
1811 entbindet ihn der
Großherzog Karl Friedrich, sein Taufpate und
großer Förderer, von den Pflichten als
Forstinspektor, allerdings unter lebenslanger
Beibehaltung seiner Dienstbezüge. Ferner wird
ihm der Titel "Professor der Mechanik"
verliehen.
Drais entwickelt eine Vielzahl
von Erfindungen, u. a. Maschinen zum Schnell- und
Notenschreiben, eine weit reichende
Schießmaschine, einen Dampfkochtopf und einen
Heizmaterial sparenden Ofen.
1817 stellt er seine
Haupterfindung vor, eine Laufmaschine, die damals
"Draisienne" oder auch "Draisine" genannt wurde. So
auch in Baden-Baden.
Am 12.01.1818 erhält Drais
dafür ein badisches Patent.
Sein Ruhm verblasst, im Alter
wird der zu Lebzeiten verkannte und häufig
belächelte Erfinder zunehmend schrulliger,
seine Erfindungen immer skurriler. Kurz vor seinem
Tode setzt man gar ein Entmündigungsverfahren
in Gang.
Am 10. Dezember 1851 stirbt
Karl Friedrich Freiherr Drais von Sauerbronn.
Zu Lebzeiten verspottet, setzt
man ihm am 24. September 1893 in Karlsruhe unter
großer Anteilnahme der inzwischen
existierenden Radfahrvereine ein Denkmal.
Quelle: Informationen der Stadt Karlsruhe

Reich bebildert, mit vielen
Konstruktionszeichnungen und Originaldokumenten
aufwartend bietet sich "Automobilität" nicht
nur als Lesevergnügen, sondern auch als
Nachschlagewerk erster Güte an. Erleichtert
wird eine derartige Handhabung durch den genialen
Einfall, die Fußzeilen der Seiten neben
Seitenzahlen auch mit Jahreszahlen zu versehen.
Automobilität - Karl Drais und die
unglaublichen Anfänge
von Hans-Erhard Lessing
Gebundene Ausgabe, 528 Seiten, Maxime Verlag
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