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Otto Dessoff in Baden-Baden

Otto Dessoff (1835-1892)

Der "Architekt des künstlerischen Aufstiegs der Wiener Philharmoniker" wurde am 14. Januar 1835 in Leipzig geboren.

Seine musikalische Begabung wurde von keinem geringeren als Franz Liszt erkannt, der zur entsprechenden Ausbildung riet. Am Leipziger Konservatorium studierte Otto Dessoff Komposition, Dirigieren und Klavier. Er komponierte bereits während seines Studiums eigene Werke und brachte als 18Jähriger am 16. November 1853 eine Symphonie im Leipziger Gewandhaus zur Uraufführung.

Tags darauf traf er erstmals Johannes Brahms, mit welchem er ein Leben lang befreundet bleiben sollte.

Nach Studienende war Otto Dessoff in verschiedenen Städten, wie Chemnitz, Düsseldorf, Aachen und Magdeburg, Theaterkapellmeister, bis er im Jahr 1860 zum Chefdirigenten der Wiener Philharmoniker berufen wurde.

Mehr als 130 Konzerte spielte das Orchester unter seiner Leitung - auch außerhalb Wiens - und begründete unter Otto Dessoffs Führung seinen noch heute bestehenden Weltruhm. Otto Dessoff war in seiner Wiener Zeit darüber hinaus als Hofkapellmeister der Wiener Oper und als Professor am Wiener Konservatorium tätig.

1875 kam Otto Dessoff mit 40 Jahren an die
Karlsruher Hofoper, an welcher er seine erfolgreiche Arbeit als Dirigent weiter führte.

Am 4. November 1876 spielten er und seine Musiker Johannes Brahms' erste Symphonie erstmals in Karlsruhe. Johannes Brahms' Vorstellung : "Es war mir immer ein heimlicher Gedanke, das Ding zuerst in einer kleinen Stadt, die einen guten Freund, guten Capellmeister und gutes Orchester hat, zu hören." war damit Wirklichkeit geworden.

Der mittlerweile zu einem der bedeutendsten Dirigenten seiner Zeit gewordene Otto Dessoff dirigierte auch das letzte Konzert Clara Schumanns in Karlsruhe am 13. Dezember 1879.

1880 beendet er seine Arbeit in Karlsruhe und übernahm das Dirigentenamt am Stadttheater in Frankfurt am Main.

Der erfolgreiche, persönlich bescheidene Dirigent, der unter einem "grenzenlosen Mangel an Selbstvertrauen" beim Komponieren litt, wie er gegenüber Johannes Brahms bekannte, hinterließ nach seinem frühen Tod im Jahr 1892 eine Symphonie, zwei Streichquartette, mehrere Klavierwerke und Lieder - ein nicht allzu umfangreiches, aber anspruchsvolles Werk.

Sein Freund Johannes Brahms schrieb nach Otto Dessoffs Tod an Clara Schumann: "Er war ein vortrefflicher Mensch und ein lebhaft empfindender, fein gebildeter Musiker."

Von Rika Wettstein, Baden-Baden


Clara Schumann
Johannes Brahms
Das Brahmshaus in Baden-Baden


© by WAEPART, Baden-Baden/Germany. All Rights Reserved. Illustration: Wolfgang Peter

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