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Auf dem Platz der ehemaligen Badeherberge "Zum
Salmen",
in direkter Nachbarschaft zum noblen Friedrichsbad, sollte nach dem Willen des badischen
Großherzogs Friedrich I. ein weiteres prachtvolles Bad
entstehen, um die Bedeutung Baden-Badens als Kur- und
Heilbad zu unterstreichen.
Der großherzogliche Baumeister Josef
Wilhelm Durm
plante das Bauwerk im neobarocken Stil mit einem teilweise
ellipsenähnlichen Grundriss. 1893 war das Bad, das als
reines Damenbad genutzt werden sollte und den Namen einer
der treuesten Kurgäste der Stadt, der deutschen
Kaiserin Augusta, erhielt, fertig gestellt. Der
beeindruckende Bau, der mit Figuren und Verzierungen des
Karlsruher Bildhauers Professor Heer geschmückt war,
erregte sogar auf der Weltausstellung in Paris im Jahr 1900,
anlässlich derer ein Architekturbild des Bades
ausgestellt war, Aufsehen.

Das Augustabad - Ansichtskarte von
1906
Die Wertschätzung des Augustabades fand ein Ende, als
die Neuordnung des so genannten Bäderviertels
konzipiert wurde. Im Jahr 1962 wurde das Gebäude
abgerissen. Einige Meter weiter nördlich entstand das
"Neue Augustabad", ein quaderförmiger Glaskasten, der
1983 in die Caracalla
Therme
integriert wurde.

"Vom Eingang aus
befinden sich rechts- die Einzel-, Wannen- und
Wildbäder; der lange Gang innerhalb derselben
führt in den großen Saal der Heilgymnastik, neben
welchem sich auch ein kleinerer heilgymnastischer Saal
befindet. Links vom Eingang sind die Räume der
Verwaltung und des Arztes."
(J. Loeser)
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