Festspielhaus   
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Festspielhaus Baden-Baden

  

 

 


Zürcher Ballett

"... eine lichte, helle, schöne Ferne..." bewegt durch ihre Modernität, die keinerlei Zerstörung oder Konfrontation bedarf.

Donald Hutera vom "Independent" befand: "Manchmal an diesem Abend schafft Spoerli den größten Effekt mit den einfachsten Bewegungen und den geradlinigsten Bedeutungen. Die Männer bewegen ihre Arme einmal von der Seite hinüber über den Kopf der Frauen - mit magischem Ergebnis."

Zürcher Ballett im
Festpielhaus Baden-Baden
6. Februar 2003, 20.00 Uhr
8. Februar 2003, 20.00 Uhr
9. Februar 2003, 19.00 Uhr

Musik: Wolfgang Amadeus Mozart
Choreographie: Heinz Spoerli
Baden-Badener Philharmonie
Chor: Mitglieder des deutschen Kammerchores
Dirigent: David Krinjak

www.zuercherballett.ch


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Das Festspielhaus Baden-Baden gilt mittlerweile bei Freunden und Kennern des Tanzes als wichtiger Festival-Ort in Deutschlands Süden. Wohl kaum ein anderes Haus kann mittlerweile eine solche Dichte an international renommierten Ballettprogrammen anbieten.

Zürcher Ballett

Mit dem Zürcher Ballett unter der Leitung von Heinz Spoerli debütierte am 6. Februar 2003 mit dem Mozart-Programm "... eine lichte, helle, schöne Ferne..." ein weiteres Spitzenensemble dieser Kunstform an der Oos. In weiteren Vorstellungen am 8. und 9. Februar tanzen die 36 Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles diese besondere Choreographie Spoerlis aus dem Jahr 1999.

Spoerli selbst beschrieb seine Hommage an die Musik Mozarts vorsichtig: "Es ist in die Reihe mit "Brahms’ einzuordnen: Es geht nicht um das Leben Mozarts, sondern um Mozart als Kulturgeist, zeigt, wie Mozart heute verschaukelt wird mit Ohrwürmern und anderem. Ich lasse Motetten und Lieder von Mozart singen. Und Mozart schaut zu, wie die Leute seine Musik interpretieren."

Doch nicht die äußere sichtbare Handlung machte diesen Abend zu einem der aufregendsten Ballettereignisse des bisher Gebotenen, es waren die Momente, in denen Mozarts Musik in ihrer jugendlichen Zärtlichkeit, manchmal leidend, aber immer harmonisch zu ihrer Körperlichkeit in den Tänzerinnen und Tänzern findet, die in aller Welt so gelobt werden. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung etwa zählt das Zürcher Ballett unter der Leitung von Heinz Spoerli zu den besten Ballettkompanien Europas, ja sogar der Welt und der Londoner Herald Tribune urteilt nach Besichtigung des Mozart-Programms: "The most beautiful company of dancers in Europe."

Die Tänzer und Tänzerinnen des Zürcher Balletts kommen aus der ganzen Welt und formieren die größte Balletttruppe der Schweiz. In Zusammenarbeit mit Heinz Spoerli ist es dem Ballett gelungen, ein immer größer werdendes Publikum nicht nur innerhalb der Schweiz, sondern weltweit zu begeistern. Die vielen Auftritte im In- und Ausland haben den Choreographien Heinz Spoerlis und seinen Tänzern zum Durchbruch verholfen.

Heinz Spoerli, in Basel geboren und aufgewachsen, erhielt seine Ausbildung bei Walter Kleiber. Nach einem ersten Engagement in Basel wurde er schon bald Solist, unter anderem beim Royal Winnipeg Ballet und bei den Grands Ballets Canadiens in Montreal.

Als Choreograf trat Spoerli erstmals 1973 mit dem Stück "Le Chemin" in Erscheinung, das er für das Ballet du Grand Théâtre de Genève geschaffen hatte. Im selben Jahr erfolgte seine Ernennung zum Ballettdirektor in Basel. Dort schuf er über 70 Werke, darunter neoklassische und moderne Kurzballette wie "Chäs" und "Dead End", aber auch neue Interpretationen von Klassikern wie "Giselle", "Nussknacker" oder "Schwanensee" und abendfüllende Handlungsballette wie "Ein Sommernachtstraum" oder "La belle vie". Unter Heinz Spoerli wurde das Basler Ballett zu einer international renommierten Truppe und gastierte mehrmals im Ausland - so wie nun auch das Zürcher Ballett, das Spoerli übernommen hat, nachdem er von 1991 bis 1996 die Ballett-Company der Deutschen Oper am Rhein leitete.

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