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Lilya
Zilberstein
Lilya
Zilberstein, die zu den aufregendsten Pianistinnen
ihrer Generation gerechnet wird, wurde 1965 in
Moskau geboren. Bereits im Alter von fünf
Jahren erhielt sie Klavierunterricht, den sie ab
1972 an der Moskauer Gnessin Musikschule vertiefte
und verfeinerte. 1983 schloss sie die
Musikschulausbildung mit besten Ergebnissen ab und
setzte ihr Musikstudium am Gnessin
Pädagogischen Institut in Moskau bis 1988
fort.
Die junge, talentierte Pianistin hatte bereits
etliche Preise bei Musikwettbewerben in den UDSSR
gewonnen, als ihr 1987 der Erste Preis und der
Publikumspreis des Internationalen Ferruccio Busoni
Klavierwettbewerbs in Bozen zuerkannt wurde,
wodurch ein internationales Publikum auf sie
aufmerksam wurde.
Diese Aufmerksamkeit bediente Lilya Zilberstein
1988 mit ihrer von Italien startenden ersten
Tournee durch Westeuropa. Konzerte in den USA und
Japan folgten, die nicht nur ihren Ruf als
exzellente Pianistin festigten, sondern ihr auch
die Möglichkeit eröffneten, mit allen
namhaften Orchestern und Dirigenten der Welt zu
musizieren, von beispielsweise den Berliner
Philharmonikern unter der Leitung Claudio Abbados
bis zum Chicago Symphony Orchestra unter
James
Levines
Stabführung.
1990 ließ sich Lilya Zilberstein in Hamburg
nieder, von wo aus sie weiter auf internationalen
Konzertbühnen für höchsten
Hörgenuss und größte Begeisterung
sorgte.
1998 wurde ihr ein weiterer renommierte Preis
zuteil, als sie im italienischen Siena den Preis
der Accademia Musicale Chigiana, der zuvor bereits
weltberühmten Künstlern wie Anne-Sophie
Mutter und
Gidon
Kremer
überreicht worden war, erhielt.
Beeindruckt waren Publikum und Teilnehmer des
Klavierfestivals von Bad Kissingen im Jahr 1999,
als Lilya Zilberstein für den erkrankten
Jean-Yves
Thibaudet
einsprang und mir ihrem Können regelrecht
triumphierte. Im Juni 2000 spielte Lilya
Zilberstein vierhändig mit Martha
Argerich
Klavierwerke Mozarts, Ravels, Brahms' und
Rachmaninows in Ludwigsburg.
Selbstverständlich ist Lilya Zilberstein
virtuoses Spiel auch auf Tonträgern
festgehalten mit Werken für Klavier und
Orchester, sowie Solostücken der großen
Komponisten Debussy, Brahms, Chopin, Liszt,
Mussorgsky, Ravel, Schubert, Rachmaninow und
Schostakowitsch.
Von Rika Wettstein, Baden-Baden
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