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Das
Festspielhaus Baden-Baden ist das erste Opernhaus
mit zertifiziertem Qualitätsmanagement
Das
Qualitätsmanagement des Festspielhaus
Baden-Baden ist seit Anfang des Jahres 2011
ISO-zertifiziert - und in dieser Form zugleich das
erste überhaupt für ein solches Haus. Im
Rahmen eines Pressegesprächs nahm
Geschäftsführer Michael Drautz heute
(10.02.2011) das Zertifikat von den
unabhängigen Prüfern der DEKRA entgegen
und erläuterte die Hintergründe dieses
für die Kulturlandschaft bislang einzigartigen
Schrittes. "Wir konnten über 100 relevante
Prozesse optimieren - von der
Künstlerbetreuung über die
Veranstaltungsorganisation bis hin zum
Kartenverkauf. Durch die systematische Verbesserung
unserer Produkte und Abläufe wird in erster
Linie die Kundenzufriedenheit erhöht", so
Michael Drautz, der weiter ausführte: "Wir
streben also Spitzenleistungen auf und hinter der
Bühne an."
Insbesondere komme diese Form des
Qualitätsmanagements dem Besucher zugute, da
reibungslose Abläufe, z.B. beim Ticketing
sowie in Qualität und Service der Gastronomie,
aber auch eine optimale Künstlerbetreuung zur
Besonderheit eines Besuches des Festspielhauses
Baden-Baden beitragen. "Die Optimierung der
Prozesse und des Kostenmanagements sorge
darüber hinaus für stabile
Eintrittspreise", erläuterte Michael
Drautz.
Ein weiteres wichtiges Ziel des
Qualitätsmanagements seien zufriedene und
kreative Mitarbeiter. Wenn Betriebsabläufe
klar definiert seien, entstünde Raum für
mehr Ideen und dies beflügelt die Arbeit im
Team. Die Abläufe des
Veranstaltungsmanagements für Oper, Ballett
und Konzert wurden durch die DEKRA geprüft und
entsprechend offiziell zertifiziert. Die ISO-Norm
9001:2008 dient der Qualitätssicherung
für Produkte des Dienstleistungssektors und
ist weltweit eine wichtige Orientierungshilfe
für Kunden und Geschäftspartner.
Einen weiteren Vorteil der ISO-Zertifizierung sieht
Michael Drautz im Umgang mit den privaten
Förderern und Sponsoren des Festspielhaus
Baden-Baden. "Unternehmerisch denkende
Förderer erkennen im zertifizierten
Kulturbetrieb ein effizientes Unternehmen auf
Augenhöhe", erläuterte der
Geschäftsführer, dem es wichtig ist, dass
finanzielle Unterstützer des Hauses erkennen,
dass das Geld beim künstlerischen Programm
ankommt. Das Festspielhaus Baden-Baden agiert mit
einem Verwaltungskostenanteil am Gesamtumsatz von
nur 15 Prozent schon jetzt ganz besonders
effizient. Zwei Drittel seines Budgets schafft das
Haus aus eigener Kraft, ein Drittel wird von
Privatförderern und Sponsoren beigesteuert.
Die Erstzertifizierung durch die DEKRA erfolgte nun
mit einer Dokumentation der Verfahrensabläufe
problemlos. Auch für die Prüfexperten aus
Stuttgart bedeutete das Zertifizierungsverfahren
für ein Opernhaus eine Premiere. (PR)
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