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Freitag, 27.
April 2012, 20:00 Uhr
Wiener
Philharmoniker & Christian
Thielemann
Sinfonien von Robert Schumann
Robert Schumann plante nicht. Von Ideen
überwältigt, floss Musik aus ihm heraus,
kaum konnte er dabei seinen Einfällen mit der
Feder folgen. So entstand seine erste Sinfonie in
nur vier Tagen und diesen Überschwang merkt
man ihr bis heute an. Schon ihr Beiname:
Frühlingssinfonie! Mit Melodien, die einfach
da sind, wie Krokusse, die über Nacht die
ganze Wiese bedecken. Hier füllen sie eine
Sinfonie, deren Frische Christian Thielemann
fasziniert. Denn Überschwang zeichnet
ebenfalls diesen Dirigenten aus. Dazu
Klangkontrolle, die bei Schumann wichtig ist,
dessen Instrumentation selten von sich aus klingt.
Hier muss also geschwärmt und gearbeitet
werden. Die großen Orchester schätzen
diese Thielemann‘sche Mischung und stehen Schlange
bei dem Ausnahmedirigenten. (PR)
Christian Thielemann Dirigent
Rainer Küchl Violine (Konzertmeister)
Wiener Philharmoniker
Robert Schumann
4. Sinfonie d-Moll op. 120 (32’)
Fantasie für Violine und Orchester a-Moll op.
131 (14’)
1. Sinfonie B-Dur op. 38 „Frühlingssinfonie“
(35’)
80 Minuten vor dieser Veranstaltung findet auf der
Ebene 3 ein Einführungsvortrag mit
Musikbeispielen statt. Der Vortrag dauert etwa 30
Minuten und ist für die Festspielhaus-Besucher
kostenfrei - wiederholt wird er 40 Minuten vor der
Veranstaltung. Wir empfehlen ein frühzeitiges
Erscheinen: Die Anzahl der Stühle ist
begrenzt.

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