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Abb:
Wolfgang Peter
Der Spitzendirigent
präsentierte sich mit dem London Philharmonia
Orchestra an zwei Abenden, am 28. und 29. März
2003, im Festspielhaus.
Auf dem Programm standen am 28. März: Debussy
und Richard Strauss. Am 29. März sind Werke
von Wagner, Tschaikowsky und Puccini zu
hören.
Am 3. und 4. Dezember 2004
griff Christian Thielemann während einer
Wagner-Gala im Festspielhaus Baden-Baden wieder zum
Taktstock.
Am 1. Mai 2005 kam er mit den
Münchner Philharmonikern ins Oostal
zurück.
Christian Thielemann dirigierte am 1. und 2. April
2006 im Festspielhaus Baden-Baden die Wiener
Philharmoniker und interpretiert Werke von Mozart,
Beethoven und Schumann.
Am
14. November 2006 war der Maestro mit den
Münchner Philharmonikern erneut im
Festspielhaus Baden-Baden.
Bei den Pfingstfestspielen, am 31.
Mai 2007 gaben die Münchner Philharmoniker
unter der Leitung von Christian Thielemann ein
Gastspiel im Festspielhaus.
Christian
Thielemann, der "Chef" der Münchner
Philharmoniker offerierte dem Publikum in
Baden-Baden mit seinem Strauss-Wagner-Programm eine
profunde Klangarbeit. Der Dirigent zeigte seine
Liebe zu heftigen Kontrasten und erfreute die
Liebhaber der üppigen Klangekstasen. Die
Philharmoniker begannen sehr klangbetont mit "Don
Juan" einer Tondichtung nach Nikolaus Lenau.
Die "Vier letzten Lieder" von Richard Strauss
wurden von der amerikanischen Starsopranistin
Deborah Voigt vorgetragen, die sich teilweise etwas
schwer tat gegen das klanggewaltige Orchester
anzusingen.
Nach der Pause wechselte Christian Thielemann mit
den Philharmonikern zu Richard Wagner, und zeigte
die Stärken, für die er seit seinem
gefeierten Bayreuther Ausnahme-Ring vom Vorjahr als
führende Autorität gelten darf. Im
"Siegfried-Idyll" war besonders die wunderbar
geblasene Oboenidylle im Herzen des Stücks
hervorzuheben.
Im Finale des Programms, dem Tristan-Vorspiel und
Isoldes Liebestod zeigte Deborah Voigt das ganze
Potential ihrer Stimme. Thielemann trug sie
förmlich auf Händen und begleitete sie in
dem Strom chromatischer Steigerungen.
Das Publikum lauschte gebannt und war begeistert
von dieser perfekten orchestralen Balance und
Disziplin.
Marion Meloni, Rheinmünster
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Christian
Thielemann
Ein
gefragter und gefeierter Stardirigent ist der
gebürtige Berliner Christian Thielemann,
Jahrgang 1959, der bereits mit fünf Jahren
Klavierunterricht erhielt und später ein
Musikstudium an der Hochschule für Musik in
Berlin absolvierte. Neben dem Klavierspiel widmete
sich Christian Thielemann dem Bratschespiel, dem
Komponieren und dem Dirigieren.
Sowohl als Pianist als auch als Bratschist war er
bei zahlreichen Musikwettbewerben erfolgreich. Nach
seinem Hochschulabschluss arbeitete Christian
Thielemann als Assistent Herbert von Karajans an
der Deutschen Oper in Berlin. Danach folgten
Zwischenstationen in Gelsenkirchen, Karlsruhe und
Hannover, bevor Christian Thielemann 1985 zum
Generaldirigenten an die Deutsche Oper am Rhein in
Düsseldorf berufen wurde. 1988 übernahm
er das Amt eines Generalmusikdirektors in
Nürnberg.
Fünf Jahre später wurde dem
34jährigen die Würde des Ersten
Gastdirigenten des Teatro Communale di Bologna
zuteil, da er sich durch zahlreiche
Aufführungen an den wichtigen italienischen
Opernhäusern einen ausgezeichneten Ruf
erworben hatte.
Christian Thielemann war jedoch nicht nur in
Italien erfolgreich, sondern brillierte auch an der
Deutschen Oper in Berlin mit Richard Wagners Oper
"Lohengrin", die er 1993 auch anlässlich eines
Gastspiels der Deutschen Oper Berlin in Tokio
dirigierte.
Am Covent Garden, dem Londoner Opernhaus,
führte er ebenso erfolgreich den Taktstock wie
an der Metropolitan Opera in New York oder an der
Lyric Opera Chicago.
Zur Spielzeit 1997/98 übernahm Christian
Thielemann das Amt des Generalmusikdirektors der
Deutschen Oper Berlin, dirigierte allerdings auch
weiterhin große, weltweit renommierte
Orchester wie die Berliner, Münchner und
Wiener Philharmoniker oder das Leipziger
Gewandhausorchester. Im Jahr 2004 soll Christian
Thielemann die Nachfolge James
Levines als
Chefdirigent der Münchner Philharmoniker
antreten.
Tonträgeraufnahmen unter der Leitung des
Maestros wurden ebenfalls gefertigt, unter anderem
die Fünfte und Siebte Sinfonie Ludwig van
Beethovens mit dem London Philharmonia
Orchestra.
Thielemann ist Mitglied im Freundeskreis des
Festspielhauses Baden-Baden.
Um sich mehr privaten Interessen widmen zu
können, hat Christian Thielemann mittlerweile
seine Dirigate auf höchstens 65 pro Saison
begrenzt.
Von Rika Wettstein, Baden-Baden
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Christian Thielemann trifft Richard
Strauss
Erscheinungsdatum: 30. 6. 2002
Dirigenten: André Previn, Christian
Thielemann, Herbert von Karajan, Karl
Böhm, Georg Solti, Wilhelm
Furtwängler
Künstler: Berliner Philharmoniker,
Orchester der Wiener Staatsoper,
Symphonieorchester des Bayerischen
Rundfunks, Wiener Philharmoniker, Wiener
Symphoniker
Audio CD (CD-Anzahl: 2)

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