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Sonntag, 23. Mai
2010, 11:00 Uhr
Sonntags-Matinee mit
Valeriy Sokolov
Wenn er spielt, vergisst er sich selbst,
verschmilzt zu einer Einheit mit Musik und Geige,
reißt sein Publikum zu Beifallsstürmen
hin. Der blutjunge, blonde ukrainische Geiger
Valeriy Sokolov musiziert mit einer solch
faszinierenden Hingabe, dass sich der berühmte
französische Regisseur Bruno Monsaingeon zu
dem Film "A Natural Born Fiddler" hinreißen
ließ. Ein französischer Kritiker schrieb
über diese DVD: "Sokolov besitzt in der Tat
eine musikalische Intelligenz, die sich perfekt an
den Stil des jeweiligen Stückes anschmiegt. Er
nimmt sich die nötige Zeit und Ruhe, um
musikalische Phrasen zu entwickeln, und versteht
es, sein jugendliches Feuer wohl zu temperieren.
Eine superbe Visitenkarte." Bei seinem Debüt
im Festspielhaus Baden-Baden interpretiert er unter
anderem die "Fünf Melodien für Violine
und Klavier" Op. 35b von Sergej Prokofjew.
Entstanden sind diese Stücke 1925 aus der
Umarbeitung seiner "Lieder ohne Worte" für
Sopran und Klavier von 1920. Die einzelnen
Kompositionen sind verschiedenen berühmten
Geigern wie Joseph Szigeti gewidmet und zeigen
Prokofjew von seiner lyrischsten Seite. Valeriy
Sokolov wird Sie zum Schmelzen bringen.
Valeriy Sokolov: Violine
Svetlana Kosenko: Klavier
Johann Sebastian Bach
Sonate für Violine und Klavier c-Moll BWV
1017
Franz Schubert
Sonate für Violine und Klavier A-Dur Op.
162
Sergej Prokofjew
Fünf Melodien für Violine und Klavier Op.
35b
Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 f-Moll
Op. 80
Im Anschluss findet ein Künstler-Gespräch
im Foyer statt
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