Festspielhaus   
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Festspielhaus Baden-Baden

  

 

 


Christine Schäfer

Pierrot Lunaire
Christine Schäfer und Pierre Boulez

Deutsche Grammophon (Universal)
Komponist: Arnold Schoenberg
Dirigent: Pierre Boulez
Künstler: Christine Schäfer, Ensemble Intercontemporain
Audio CD (CD-Anzahl: 1)

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  Christine Schäfer gastierte am 11. Dezember 2004 im Festspielhaus.

 

 


Christine Schäfer

Ihr geht es um die Kunst und nicht um den Kommerz. Innerhalb von 15 Jahren hat Christine Schäfer eine Weltkarriere gemacht, ohne sich dabei selbst verleugnet zu haben. Die Künstlerin aus Frankfurt-Rödelheim hat bereits mit so berühmten Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Christoph Eschenbach und Sir Simon Rattle gearbeitet. Nun kommt sie zum zweiten Mal ins Festspielhaus Baden-Baden, wo Sie in Mozarts "ldomeneo" im Jahr 2000 einen riesigen Triumph feierte.

Diesmal stehen am Samstag, 11. Dezember 2004, um 20 Uhr barocke Meisterwerke auf dem Programm Gemeinsam mit den Spezialisten der Berliner Barock Solisten unter der Leitung von Rainer Kussmaul erklingen Meisterwerke von Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi und Giovanni Battista Pergolesi.

Christine Schäfer hat keinerlei künstlerische Berührungsängste. Sie mag Mozart und Madonna, Boulez und Bach, Whitney Houston und Giuseppe Verdi.

1984 brach sie die Schule ab und ging nach Berlin, um Musik zu studieren. Sie lernte Gesang bei Ingrid Figur und Arleen Augér; vor allem die Liedklassen von Aribert Reimann und Dietrich Fischer-Dieskau bestimmten ihren musikalischen Weg.

Ihren Durchbruch schaffte sie 1988 mit einem Liederabend beim Festival Berlin, wo sie Aribert Reimanns "Nachtträume" sang. Danach machte sie sich vor allem als Oratoriensängerin einen Namen. Zunächst musste sie immer wieder hören, ihre Stimme sei für die Oper zu klein. Zuerst eher als Soubrette vorgesehen, hat sie sich das Fach des lyrischen Soprans hart erarbeitet.

Furore machte sie mit der Rolle der Lulu in Alban Bergs Wedekind-Oper, die sie 1996 in Glyndebourne und in Salzburg sang. Heute arbeitet sie nicht nur mit den Wiener und Berliner Philharmonikern zusammen, sondern auch beim Ensemble Intercontemporain (
Pierre Boulez) und den Concentus Musicus (Nikolaus Harnoncourt). Sie hat in Konzertsälen und Opernhäusern von San Francisco über New York und Salzburg bis Tel Aviv gesungen und zahlreiche CDs herausgebracht. Die zierliche Sängerin arbeitet streng konzentriert und liebt die Subkultur. Sie hat äußerlich wenig Ahnlichkeit mit den traditionellen Opernstars und vertritt eine neue nüchterne Sängergeneration. "Die Zeit der großen Diven ist vorbei, sagt sie. (FH)


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