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Petersburger "Ring" krönt das Jahresprogramm
2003.
Mit
zwei Aufführungs-Zyklen von Richard Wagners
"Ring des Nibelungen" zum Jahreswechsel 2003/2004
in einer Produktion des Mariinsky-Theaters St.
Petersburg mit Valery Gergiev am Pult findet das
Jahresprogramm
2003 im
Festspielhaus Baden-Baden seinen Abschluss und
seinen Höhepunkt zugleich.
Bei der Präsentation des Jahresprogramms 2003
bezeichnete Intendant Andreas Mölich-Zebhauser
das Haus an der Oos "ökonomisch führend
in Europa".
Die Stiftung hat mit Gründungskapital,
Zustiftungen und Spenden für die Festspielhaus
Betriebs-GmbH bisher 6,5 Millionen Euro aufgebracht
und wird voraussichtlich schon bald weiter wachsen
- trotz der prekären allgemeinen
Wirtschaftslage. Im ökonomisch schwierigen
Jahr 2002 habe sich dabei der Ertrag aus dem
Sponsoring verdoppelt. Die Unternehmer Dr.
Klaus-Georg Hengstberger (Böblingen) sowie
Horst und Marlis Weitzmann (Kehl) sind neue
Mitglieder in der Riege der
Festspielhaus-Stifter.
Neben Wagner werden Mozart und Tschaikowsky
Schwerpunkte im Programm 2003 sein. Mozart steht im
Mittelpunkt der Pfingstfestspiele, die in Kooperation mit dem
Festival Aix-en-Provence eine "Entführung aus
dem Serail" bieten werden. Mark Minkowski dirigiert
dabei das Mahler Chamber Orchestra, das zu den
wiederkehrenden Festspielhaus-Stammgäste wie
Anne-Sophie
Mutter,
Kent
Nagano
oder Thomas
Hengelbrock,
der gleich mit mehreren Projekten vertreten ist,
gehört. Mit Christian
Thielemann,
der im März das London Philharmonia Orchestra
dirigiert, soll es in Zukunft eine verstärkte
Zusammenarbeit geben. Auch Cecilia
Bartoli
soll nun jährlich in Baden-Baden präsent
sein. Mit John Neumeier und dem Hamburg Ballett
wurde eine längerfristige Zusammenarbeit
vereinbart. So soll im November 2003 Neumeiers neue
Choreografie im Festspielhaus erarbeitet
werden.
Ein absolutes Highlight im kommenden Jahr wird ein
Konzert mit den Wiener Philharmonikern unter
Pierre
Boulez
sein. Weitere Höhepunkte: ein Festival mit
zeitgenössischem Musiktheater, Auftritte von
Ballett und Orchester der Mailänder Scala
sowie Konzerte großer Pianisten wie Arcadi
Volodos,Jevgeny Kissin, Martha Argerich, Murray
Perahia und Mitsuko
Uchida.
Mit einer Verlängerung der Herbert von Karajan
Pfingstfestspiele auf elf Tage (6. bis 15. Juni
2003) wird diesem Festival noch mehr Raum im
Jahresprogramm eingeräumt. Das
Eröffnungskonzert wird Thomas Hengelbrock
dirigieren, der zu diesem Anlass Beethovens "Missa
solemnis" mit dem Balthasar-Neumann-Chor und
-Ensemble interpretieren wird. Während der
Festspiele wird neben vielen mit Spannung
erwarteten Konzerten auch der Bass-Bariton
Thomas
Quasthoffs mit
Schuberts "Winterreise" zu hören sein. Zum
festlichen Abschluss musiziert Anne-Sophie Mutter
Werke von Johann-Sebastian Bach. (WP)
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Medienpartnerschaft
mit dem SWR besiegelt.
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