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Sonntag, 3.
Oktober 2010, 11:00 Uhr
Pierre-Laurent
Aimard
Sonntags-Matinee
Der erste Blick auf das heutige Programm lädt
ein zu falschen Schlüssen: Chopin, Liszt,
Beethoven, dazu Ravel - das Übliche also, das
Pianisten aufs Tapet bringen, um Massen anzulocken.
Hier ist es anders. Pierre-Laurent Aimard hat seine
beachtliche Karriere mit Stockhausen, Ligeti und
Co. begonnen. Er ist Experte für
Zeitgenössisches und von diesem Ansatz her
nähert er sich nun den Klassikern. Dass diese
so neu durchdrungen werden, mit kühlem Blick
und ohne falsche Traditionen, tut ihnen gut:
Pierre-Laurent Aimard gilt als der momentan
vielleicht "heißeste" Pianist der Gegenwart.
Die Deutsche Grammophon nahm ihn unter Vertrag,
dabei ist er schon über 30 und war niemals
Model. Eine schöne Ausnahme von der Regel, die
als Empfehlung reichen sollte. (PR)
Pierre Laurent Aimard: Klavier
Franz Liszt
Aus Troisième Année de
pèlerinage: Cipres à la Villa d Este
No. 1 Les jeux d eaux à la Villa d Este
Maurice Ravel
Miroirs
Frédéric Chopin
Scherzo Nr. 2 b Moll op. 31 Barcarolle Fis Dur op.
60
Ludwig van Beethoven
Eroica Variationen Es Dur op. 35 (15 Variationen
über ein Originalthema mit einer Fuge)
Im Anschluss findet ein Künstler Gespräch
im Foyer statt
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