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Anna
Netrebko
Am 11. November 2005 gastierte Anna Netrebko im
Baden-Badener Festspielhaus. Das Konzert war seit
Jahresbeginn ausverkauft.
Das Badische Tagblatt vom 14. November 2005
berichtete von diesem Ereignis in seinem
Lokalteil:
Operndiva Anna
Netrebko von Fans belagert
Einige hundert Fans von Anna Netrebko genossen nach
dem umjubelten Konzert der Operndiva am
Freitagabend im Festspielhaus die Autogrammstunde
der Sängerin. In Begleitung ihrer Schwester
und ihres Lebensgefährten gewährte die
sympathische Russin fast jeden Autogrammwunsch und
war noch bis tief in die Nacht Ehrengast eines
Dinners, das Intendant Andreas
Mölich-Zebhauser auf der Bühne des
Festspielhauses zugunsten des Education-Programs
"Kolumbus" gab. Rund 100 Förderer des
Schulprojektes des Festspielhauses feierten dort in
exklusivem Rahmen bei feinster Küche von
Festspielhaus-Küchenchef Andreas Hack den
großen Abend, der zuvor musikalisch mit dem
Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung
von Maurizio Barbacini erst nach einigen Zugaben
zuende gegangen war. Anna Netrebko, erst im
weißen, dann im rosa Abendkleid, hatte nach
der Erkrankung des Tenors Joseph Calleja das
Gala-Programm als Solistin "allein" gemeistert und
kurzfristig ihren Anteil an diesem reichen
musikalischen Abend um einige Arien erweitert.
Standing Ovations erntete die junge Sopranistin
dafür, unzählige Blumen und
Handküsse en masse. Das Festspielhaus hatte
extra für Sicherheitspersonal gesorgt, das
nach dem Konzert die vielen hundert
Autogrammjäger im Foyer freundlich auf Distanz
hielt, bis Anna Netrebko jeden Signierwunsch
erfüllt hatte. Großen Beifall erhielt
sie auch dafür noch zwei Stunden, nachdem der
letzte Ton auf der Bühne verklungen war. Zu
den Ehrengästen zählten unter anderem
Festspielhaus-Stifter wie Klaus-Georg Hengstberger,
Mary Victoria Gerardi-Schmid und ihr Mann Hans R.
Schmid, Wolfgang Schäuble mit Gattin sowie der
Star-Architekt Stephan Braunfels (Berliner
Regierungsviertel), der als Netrebko Fan auf
Einladung von Mölich-Zebhauser aus Berlin
gekommen war. Das Festspielhaus war bis auf den
letzten Stehplatz ausverkauft.
In den Kulturteilen von Badischem Tagblatt und
Badischen Neuesten Nachrichten war
Unterschiedliches zu lesen; unter anderem:
"Man kann es kaum glauben, dass eine Sängerin
heute solchen Erfolg hat, die um Fragen des
Repertoires, des Stils und der
Aufführungspraxis einen so großen Bogen
macht." (BT, 14.11.2005)
"Auch die einschlägigen Mäkeleien, zu
denen sich manch ewiger Beckmesser angesichts noch
offener Stimmressourcen der jungen Künstlerin
herbeilassen wird, dürfen hier getrost
vernachlässigt werden. Dass Anna Netrebko noch
nicht alles Gold, dass in ihrer Kehle ruht, gehoben
hat, macht ihre musikalische Erscheinung im
Übrigen nur noch spannender." (BNN,
14.11.2005)
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