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Freitag, 25. Mai
2012, 20:00 Uhr
Anne-Sophie
Mutter
Nimmt man frühe Mozart-Aufnahmen Anne-Sophie
Mutters und stellt ihnen die neueren
gegenüber, dann begreift man erst, wie stark
sich diese Künstlerin entwickelt hat. Die
Karajan- Aufnahmen sind in ihrer Frische immer
wieder hörenswert, aber eines hat sich
entscheidend verändert: Der Umgang Anne-Sophie
Mutters mit Farbe ist kühner geworden.
„Schuld“ daran ist die zeitgenössische
Moderne. Die Musik Rihms, Lutoslawskis,
Gubaidulinas hat Türen geöffnet und Wege
aufgezeigt, die nun auch mit Klassikernoten unterm
Arm konsequent beschritten werden. Die Erfahrungen,
die Anne-Sophie Mutter gewonnen hat, fließen
in ihr Mozart-Spiel ein, das nun im
landläufigen Sinne nicht mehr „klassisch“ zu
nennen ist. Dafür ist es spannend, neu und
aufregend. (PR)
Anne-Sophie Mutter Violine
Michael Francis Dirigent (Rihm)
Kammerorchester Wien - Berlin
Wolfgang Amadeus Mozart
3. Violinkonzert G-Dur KV 216 (22’)
Wolfgang Rihm
Lichtes Spiel - ein Sommerstück für
Violine und kleines Orchester (2009) (18’) -
Anne-Sophie Mutter gewidmet
Wolfgang Amadeus Mozart
Divertimento B-Dur KV 137 „Salzburger Sinfonie Nr.
2“
5. Violinkonzert A-Dur KV 219 (25’)
80 Minuten vor dieser Veranstaltung findet auf der
Ebene 3 ein Einführungsvortrag mit
Musikbeispielen statt. Der Vortrag dauert etwa 30
Minuten und ist für die Festspielhaus-Besucher
kostenfrei - wiederholt wird er 40 Minuten vor der
Veranstaltung. Wir empfehlen ein frühzeitiges
Erscheinen: Die Anzahl der Stühle ist
begrenzt.

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