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Ann Murray
Die in
Dublin geborene irische Mezzosopranistin Ann Murray
studierte am Royal Manchester College of Music.
Ihre ersten Bühnenerfolge hatte sie sowohl an
der English National Opera als auch am Royal Opera
House Covent Garden, wo sie in Georg Friedrich
Händels "Xerxes" das Publikum ebenso
begeisterte wie in Wolfgang Amadeus Mozarts
"Idomeneo".
Erfolgreich eroberte Ann Murray alle großen
internationalen Opernbühnen in Berlin,
Brüssel, Mailand, München, Paris, New
York und Zürich, um nur einige wenige zu
nennen.
Sie wirkte 1984 auch in Jean-Pierre
Ponnelles
Opernfilm "Mitridate, re de Ponto", der nach den
Vorgaben des 14jährigen Wolfgang Amadeus
Mozart gedreht worden war, mit und trat in
derselben Oper mit ihrer Freundin Dame Felicity
Lott unter Jean-Pierre Ponnelles Regie bei den
Schwetzinger Festspielen auf. Nikolaus Harnoncourt
hatte die musikalische Leitung wie auch in anderen
Opernproduktionen, an welchen Ann Murray beteiligt
war, inne. Unter der Leitung weiterer renommierter
Dirigenten wie James
Levine,
Riccardo Muti oder Sir Simon Rattle hat die
Spitzensängerin ihr Können bewiesen.
Neben dem Opernengagement galt Ann Murrays
Interesse auch dem Liedgut. Als Mitbegründerin
der Gruppe "The Songmakers' Almanac", die 1976 vom
Pianisten Graham Johnson aufgebaut worden war, sang
sie weniger bekannte Lieder an Liederabenden oder
auf Tonträgern und verhalf der Gruppe damit zu
beachtlichem Erfolg. So hat "The Songmakers'
Almanac" 1997 beispielsweise 32 Lieder Franz
Schuberts auf CD festgehalten.
Ann Murrays breit gefächertes Repertoire, das
von irischen Liedern bis zu anspruchsvollsten
Opernrollen reicht, haben ihr internationale
Anerkennung verschafft, die auch zu zahlreichen
Auszeichnungen führte.
1998 wurde ihr beispielsweise der Titel
"Kammersängerin" der Bayerischen Staatsoper
verliehen.
Von Rika Wettstein, Baden-Baden
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