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Mischa Maisky im
Künstlerporträt I
Hausmusik im allerbesten Sinne des Wortes bieten
wir Ihnen heute! Ein Familientreffen ganz
besonderer Art steht an: Der Patriarch heißt
Mischa Maisky, weltberühmter Cellist und Star
unseres diesjährigen
Künstlerporträts. Sohn und Tochter
spielen mit, beide famose Künstler, die mit
ihrem Vater Musik machen. Nach diesem Blick durchs
heimische Schlüsselloch heißt es dann:
Bühne frei für Mischa Maisky und die
Kammerakademie Potsdam! Maisky hat für sein
erstes Porträt-Konzert die schönsten
Klassiker gesucht und gefunden: Es erwarten Sie
ausgesuchte Leckerbissen der Cellokunst. (PR)
Freitag, 24. Februar 2012, 20:00 Uhr
Mischa Maisky im
Künstlerporträt II
Auch Genies haben dann und wann keine Lust.
Dvorák zum Beispiel wollte alles, nur kein
Cellokonzert schreiben. Seine Familie jedoch sollte
essen und die Köche mussten bezahlt werden:
Dvorák nahm den Auftrag an und komponierte.
Erst routiniert, aber dann - nun, Sie kennen sie
selbst, die ewig verdrängten Arbeiten, die,
einmal angefangen, plötzlich Spaß
machen. Solche Arbeiten werden selten Klassiker,
anders als Dvoráks erst un- und dann
heißgeliebtes Cellokonzert. So etwas
Persönliches ist diesem Komponisten kaum ein
zweites Mal gelungen, und ebenso spielt es Mischa
Maisky: radikal subjektiv. Seine CD-Aufnahmen des
Werkes sind legendär, nun nähert er sich
ihm erneut live - voller Lust auf dieses ewig junge
Meisterwerk. (PR)
Mischa Maisky Violoncello
Jonathan Nott Dirigent
Bamberger Symphoniker
Antonin Dvorák
Celloconcert h-Moll op. 104 (40')
7. Sinfonie d-Moll op. 70 (34')
Aufführungsende circa: 22 Uhr

Sonntag, 1. April 2012, 11:00 Uhr
Sonntag, 1. April 2012, 18:00 Uhr
Mischa Maisky im
Künstlerporträt III
Alle Bach-Suiten
an einem Tag
Die Menschen kommen zu sich in Klöstern, auf
Pilgerwegen und bei Fastenkuren. Dieser Trend ist
unterstützenswert - und doch: Seelenfrieden,
meinen wir, kann man auch an einem einzigen Tag
finden! Ein Tag mit sämtlichen Cellosuiten von
Bach ist eine Reise zu sich selbst. Eine seltene
Reise - kaum ein Cellist traut sich, alle Suiten an
einem Tag aufzuführen. An diesem Punkt
offenbart sich die Idee hinter dem Konzept
"Künstlerporträt". Hier kann der Solist
einmal Dinge ausprobieren, die sonst nicht gewagt
werden. "Was passiert, wenn man sich Bachs Werk
einmal in Gänze ausliefert?", fragt Mischa
Maisky, dessen Kunst genau darin besteht: sich
auszuliefern, auf dem Seil zu tanzen, tollkühn
zu sein - vernünftig ist man dann an den
übrigen 364 Tagen des Jahres. (PR)
Mischa Maisky Violoncello
Johann Sebastian Bach
Sechs Suiten für Violoncello solo BWV
1007-1012
Suite I G-Dur BWV 1007 (18')
Suite IV Es-Dur BWV 1010 (22')
Suite V c-Moll BWV 1011 (24')
Suite III C-Dur BWV 1009 (25')
Suite II d-Moll BWV 1008 (20')
Suite VI D-Dur BWV 1012 (30')
Aufführungsende circa: 12.30 / 20.40 Uhr
Sonntag, 1. April
2012, 11:00 Uhr

Sonntag, 1. April
2012, 18:00 Uhr

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