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Abb:
Wolfgang Peter
Eigentlich sollten am 5. und 6.
Oktober 2002 die Besucher des Festspielhauses die
Möglichkeit haben, Dorothee Mields
musikalisches Können in der Oper "L'Orfeo" zu
erleben. Da sie jedoch erkrankt war, wurde ihr Part
von der finnischen Sopranistin Camilla
Nylund
übernommen, die zum Ensemble der
Sächsischen Staatsoper in Dresden
gehört.
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Dorothee Mields
Die
Sopranistin, 1971 in Gelsenkirchen als Tochter
deutsch-ukrainischer Eltern geboren, hat sich
bereits in Opern-, Tanztheater- und
Schauspielproduktionen einen Namen gemacht.
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Dorothee
Mields' Konterfei ziert das Magazin 2002/2
des Festspielhauses Baden-Baden und zeigt
sie als Euridice in Claudio Monterverdis
Oper "L'Orfeo".
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Musikalisch
ausgebildet wurde sie während ihrer Schulzeit
in Essen und Bremen. Nach ihrem Gymnasialabschluss
wechselte Dorothee Mields zur weiteren Ausbildung
nach Stuttgart.
Die Künstlerin hegt eine spezielle Vorliebe
für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts,
die sie nicht nur auf der Opernbühne, sondern
auch in Liederabenden wohltönend umsetzt.
Etliche Produktionen ihres abwechslungsreichen
Repertoires sind bereits auf Tonträgern
festgehalten, wie zum Beispiel Georg Philipp
Telemanns Oratorien "Die Auferstehung" und "Der Tod
Jesu".
Dorothee Mields entwickelt sich zu einer gefragten
Interpretin der Barockmusik, die in Joseph Haydns
"Schöpfung" ebenso beeindruckend singt, wie
sie Bachkantaten eindrucksvoll wiedergibt.
Neben ihrer künstlerischen Arbeit als
Sängerin unterrichtet Dorothee Mields an der
Hochschule für Musik "Franz Liszt" in
Weimar.
Unter Thomas
Hengelbrocks
Stabführung sang sie die Euridice bereits bei
den Wiener Festwochen.
Von Rika Wettstein, Baden-Baden
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