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Dame Felicity Lott
Die
Sopranistin mit dem zur Umformung in das weltweit
bekannte Kürzel "FLott" reizenden Namen wurde
am 8. Mai 1947 im englischen Cheltenham geboren.
Obwohl Felicity Lott von Kindesbeinen an eine
Vorliebe für Musik hegte und bereits mit
fünf Jahren begonnen hatte, Klavier zu
spielen, ist ihre Entscheidung, Sängerin zu
werden, keineswegs flott gefallen.
Mit zwölf Jahren hatte sie zwar mit dem
Gesangsunterricht begonnen, sich dann allerdings
für ein Sprachstudium am Royal Holloway
College in London entschieden, um Dolmetscherin zu
werden.
Im französischen Grenoble, wo sie weiterhin
Gesangsunterricht genommen hatte, entschloss sich
Felicity Lott 1969, nach London
zurückzukehren, um an der Royal Academy of
Music ihr Musikstudium zu intensivieren, was 1973
zu einem preisgekrönten Abschluss
führte.
Ihr Gesangsdebut gab Felicity Lott 1975 an der
English National Opera in der Rolle der Pamina in
Mozarts Oper "Die Zauberflöte". Im Jahr darauf
sang sie bei der Uraufführung Hans Werner
Henzes Oper "We Come To The River" im Royal Opera
House Covent Garden und hatte ihren ersten Auftritt
bei den Festspielen von Glyndebourne.
Felicity Lott festigte ihren Ruf als exzellente
Sängerin in den Folgejahren und sang in allen
großen Opernhäuser der Welt, sei es in
Richard Strauß' "Rosenkavalier", in Mozarts
"Hochzeit des Figaro", in Benjamin Brittens "Peter
Grimes" oder in Francis Poulencs "La Voix
Humaine".
Felicity Lott gewann auch Interesse an der Operette
und sang 1993 beim Glyndebourne Festival die
Titelrolle in Franz Lehars "Die lustige Witwe",
1999 trat sie als Rosalinde in Johann Strauß'
"Die Fledermaus" in Chikago vor ein begeistertes
Publikum und wurde im Jahr 2000 in Paris als
"schöne Helena" in Jacques Offenbachs
gleichnamiger Operette gefeiert.
Als Konzertsängerin hat sich Felicity Lott
ebenfalls einen international besten Ruf ersungen.
Mit fast allen großen Orchestern unter der
Leitung namhafter Dirigenten wie James
Levine und
Kurt
Masur
präsentierte sie ein breit gefächertes
Repertoire, das von Werken Georg Friedrich
Händels, über Johann Sebastian Bach und
Johannes Brahms bis zu
Edward William Elgar reicht.
Felicity Lott war 1976 Gründungsmitglied des
"The Songmakers' Almanac", einer Gesangsgruppe,
welche vom Pianisten Graham Johnson, Felicity Lotts
Klavierbegleiter seit Studienzeiten, ins Leben
gerufen wurde und wozu auch die irische
Mezzosopranistin Ann Murray gehörte.
Auch außerhalb dieser Gruppe bestritten die
beiden Freundinnen Ann
Murray und
Felicity Lott öffentliche Auftritte und
ernteten für ihre Duette wohl verdienten
Applaus.
Felicity Lott wurde mit einer Vielzahl an Ehrungen
und Auszeichnungen bedacht, unter anderem mit
etlichen Ehrendoktorwürden, mit der Aufnahme
in den französischen "Ordre des Arts et des
Lettres im Jahr 1990 und der Aufnahme in die
französische Ehrenlegion im Jahr 2001. Die
britische Königin Elisabeth II. erhob Felicity
Lott 1996 in den Adelsstand.
Von Rika Wettstein, Baden-Baden
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The Fairy Queen/Dido And Aeneas
Erscheinungsdatum: 11. 6. 2001
Label: Decca (Universal Vertrieb)
Komponist: Henry Purcell
Dirigenten: Benjamin Britten, Steuart
Bedford
Sängerin: Felicity Lott
Audio CD (CD-Anzahl: 2)

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Lott
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