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Felicity Lott

Abb: Wolfgang Peter


  Dame Felicity Lott gab am 16. März 2001 gemeinsam mit Ann Murray im Festspielhaus Baden-Baden einen Liederabend, begleitet vom Pianisten Graham Johnson, in welchem die beiden Primadonnen konkurrenzlos brillierten.

 


Dame Felicity Lott

Die Sopranistin mit dem zur Umformung in das weltweit bekannte Kürzel "FLott" reizenden Namen wurde am 8. Mai 1947 im englischen Cheltenham geboren. Obwohl Felicity Lott von Kindesbeinen an eine Vorliebe für Musik hegte und bereits mit fünf Jahren begonnen hatte, Klavier zu spielen, ist ihre Entscheidung, Sängerin zu werden, keineswegs flott gefallen.

Mit zwölf Jahren hatte sie zwar mit dem Gesangsunterricht begonnen, sich dann allerdings für ein Sprachstudium am Royal Holloway College in London entschieden, um Dolmetscherin zu werden.

Im französischen Grenoble, wo sie weiterhin Gesangsunterricht genommen hatte, entschloss sich Felicity Lott 1969, nach London zurückzukehren, um an der Royal Academy of Music ihr Musikstudium zu intensivieren, was 1973 zu einem preisgekrönten Abschluss führte.

Ihr Gesangsdebut gab Felicity Lott 1975 an der English National Opera in der Rolle der Pamina in Mozarts Oper "Die Zauberflöte". Im Jahr darauf sang sie bei der Uraufführung Hans Werner Henzes Oper "We Come To The River" im Royal Opera House Covent Garden und hatte ihren ersten Auftritt bei den Festspielen von Glyndebourne.

Felicity Lott festigte ihren Ruf als exzellente Sängerin in den Folgejahren und sang in allen großen Opernhäuser der Welt, sei es in Richard Strauß' "Rosenkavalier", in Mozarts "Hochzeit des Figaro", in Benjamin Brittens "Peter Grimes" oder in Francis Poulencs "La Voix Humaine".

Felicity Lott gewann auch Interesse an der Operette und sang 1993 beim Glyndebourne Festival die Titelrolle in Franz Lehars "Die lustige Witwe", 1999 trat sie als Rosalinde in Johann Strauß' "Die Fledermaus" in Chikago vor ein begeistertes Publikum und wurde im Jahr 2000 in Paris als "schöne Helena" in Jacques Offenbachs gleichnamiger Operette gefeiert.

Als Konzertsängerin hat sich Felicity Lott ebenfalls einen international besten Ruf ersungen. Mit fast allen großen Orchestern unter der Leitung namhafter Dirigenten wie
James Levine und Kurt Masur präsentierte sie ein breit gefächertes Repertoire, das von Werken Georg Friedrich Händels, über Johann Sebastian Bach und Johannes Brahms bis zu Edward William Elgar reicht.

Felicity Lott war 1976 Gründungsmitglied des "The Songmakers' Almanac", einer Gesangsgruppe, welche vom Pianisten Graham Johnson, Felicity Lotts Klavierbegleiter seit Studienzeiten, ins Leben gerufen wurde und wozu auch die irische Mezzosopranistin Ann Murray gehörte.

Auch außerhalb dieser Gruppe bestritten die beiden Freundinnen
Ann Murray und Felicity Lott öffentliche Auftritte und ernteten für ihre Duette wohl verdienten Applaus.

Felicity Lott wurde mit einer Vielzahl an Ehrungen und Auszeichnungen bedacht, unter anderem mit etlichen Ehrendoktorwürden, mit der Aufnahme in den französischen "Ordre des Arts et des Lettres im Jahr 1990 und der Aufnahme in die französische Ehrenlegion im Jahr 2001. Die britische Königin Elisabeth II. erhob Felicity Lott 1996 in den Adelsstand.

Von Rika Wettstein, Baden-Baden



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The Fairy Queen/Dido And Aeneas

Erscheinungsdatum: 11. 6. 2001
Label: Decca (Universal Vertrieb)
Komponist: Henry Purcell
Dirigenten: Benjamin Britten, Steuart Bedford
Sängerin: Felicity Lott
Audio CD (CD-Anzahl: 2)

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