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Gidon Kremer

  Am 24. Mai 1999 stellten Gidon Kremer und KREMERata BALTICA im Festspielhaus Baden-Baden ein spannendes neues Programm mit Werken des italienischen Barockkomponisten und Meistergeigers seiner Zeit Antonio Vivaldi und des zeitgenössischen argentinischen Komponisten Astor Piazzolla vor.

  Am 29. Mai 2004 musizierte Gidon Kremer im Rahmen der 7. Herbert von Karajan Pfingstfestspiele mit dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg unter der Leitung von
Michael Gielen.

 
Gidon Kremer - Musik und Kabarett am 31. Oktober 2009 im Festspielhaus


Gidon Kremer

Der lettische Meistergeiger Gidon Kremer wurde 1947 in eine deutschstämmige Musikerfamilie in Riga geboren. Vater und Großvater waren Geiger von Beruf, weswegen Gidon Kremer bereits in jungen Jahren Musikunterricht in der Familie erhielt. Mit sieben Jahren besuchte er die Musikschule Rigas und wurde mit sechzehn Jahren für sein musikalisches Können mit dem Ersten Preis der lettischen Republik ausgezeichnet. 1965 führte ihn seine musikalische Ausbildung an das Moskauer Konservatorium, wo er Schüler des weltbekannten sowjetischen Geigers Dawid Oistrach wurde.

Gidon Kremers Arbeitseifer und Talent wurden 1967 mit dem Gewinn des englischen Queen Elizabeth Wettbewerbs, 1969 dem Ersten Preis beim
Paganini-Wettbewerb in Genua und 1970 in Moskau mit dem Gewinn des Internationalen Tschaikowsky Wettbewerbs honoriert.

Nach ausgedehnten Konzertreisen in den ehemaligen UDSSR gab Gidon Kremer 1975 sein erstes Konzert in Deutschland, dem 1976 sein erster Auftritt bei den Salzburger Festspielen und 1977 sein Debut in den USA folgten.

Weltweite Anerkennung sicherte sich Gidon Kremer als einer der originellsten und unwiderstehlichsten Musikkünstler des 20. Jahrhunderts, der nicht nur klassische und romantische Musikstücke meisterhaft wiedergeben konnte, sondern sich zeitgenössischen anspruchsvollen Kompositionen ebenso widmete wie der Filmmusik und den Kompositionen des argentinischen "Tangokönigs" Astor Piazzolla.

Mit seinen Darbietungen war er auf allen großen Konzertbühnen der Welt gefragt, konzertierte mit den besten Orchestern und Dirigenten und arbeitete auch auf dem Gebiet der Kammermusik mit Partnern wie
Martha Argerich und András Schiff.

1981 gründete Gidon Kremer in Österreich das Kammermusikfestival Lockenhausen, welches unter dem "Gütezeichen" KREMERata MUSICA jeden Sommer Musiker aus aller Welt für zwei Wochen zum Musizieren auf höchstem Niveau zusammenführt.

1997 folgte die Gründung von KREMERata BALTICA, einem Streichorchester, dem junge Musiker aus den baltischen Staaten angehören.

Tonträgeraufnahmen entstanden nicht nur mit Gidon Kremer als Solisten, beispielsweise bei der Aufnahme von
Johannes Brahms' Violinkonzerten und dessen Doppelkonzert, sondern auch mit KREMERata MUSICA und KREMERata BALTICA.

Zu den zahlreichen Preisen und Ehrungen die Gidon Kremer erhalten hat, zählt der Preis der Accademia Musicale Chigiana der italienischen Stadt Siena, der unter anderem auch an
Anne-Sophie Mutter und Lilya Zilberstein verliehen worden ist, und der UNESCO Music Prize (International Music Council) des Jahres 2001.

Von Rika Wettstein, Baden-Baden


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