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Mittwoch, 30. Mai
2012, 20:00 Uhr
Patricia
Kopatchinskaja: Rapsodia
Eine musikalische Familie
Von wegen „Geigenfräulein“! Patricia
Kopatchinskaja ist ein Wirbelwind, der barfuß
auftritt, das Publikum zu Begeisterungsstürmen
hinreißt, aber auch Fragen aufwirft. Nach
ihrem letzten Konzert im Festspielhaus hörte
man allerorten: Darf man das? So wild die Klassiker
spielen? Die Kritiker bezeichnen etwa ihre
„Kreutzersonate“ abwechselnd als „Verbrechen“ oder
aber als die beste Interpretation des Werks seit
Bronislaw Huberman. Und dessen Kultaufnahme ist
schon beinahe 100 Jahre alt! Nun kommt die Geigerin
mit ihrer hochmusikalischen Familie und spielt
Musik rund um den Balkan. Das ist beileibe kein
Nachmittagstee mit Volksmusik! Stattdessen ein
Musizieren auf dem Seil ohne Sicherheitsnetz.
Patricia Kopatchinskaja Violine und Moderation
Emilia Kopatchinskaja Violine und Viola
Jacqueline Kopacinski Violine
Martin Gjakonovsky Kontrabass
Viktor Kopatchinsky Cymbal
Mihaela Ursuleasa Klavier
Béla Bartók
Rumänische Volkstänze (Fassung für
Klavier Sz 56
und für Ensemble) (7’)
György Kurtág
8 Duos op.4 für Violine und Cymbal (7’)
Maurice Ravel
„Tzigane” - Rhapsodie für Violine und Klavier
(10’)
Folklore aus Moldawien und Rumänien
György Kurtág „Splitter“ op. 6c
für Cymbal
George Enescu
Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 a-Moll
op. 25
80 Minuten vor dieser Veranstaltung findet auf der
Ebene 3 ein Einführungsvortrag mit
Musikbeispielen statt. Der Vortrag dauert etwa 30
Minuten und ist für die Festspielhaus-Besucher
kostenfrei - wiederholt wird er 40 Minuten vor der
Veranstaltung. Wir empfehlen ein frühzeitiges
Erscheinen: Die Anzahl der Stühle ist
begrenzt.

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