Festspielhaus   
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Festspielhaus Baden-Baden

  

 

 


Heinrich Schiff

Abb: Wolfgang Peter


 Mit dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg ließ Heinrich Schiff am 3.Mai 2003 im Rahmen der Baden-Badener Brahmstage im Festspielhaus Johannes Brahms' Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll, Richard Strauss' "Don Juan" und Sergej Prokofjews Ballettsuite "Romeo und Julia" zum Hörgenuss werden.


 


Heinrich Schiff

Der im österreichischen Gmunden im Jahr 1951 geborene Doppelspezialist in Sachen anspruchsvoller Tonkunst begann mit sechs Jahren das Klavierspiel und wechselte mit zehn Jahren zum Cellospiel. Sein Musikstudium galt in erster Linie dem Cello, wenngleich Heinrich Schiff bereits zeitweise während seines Studiums in Dirigentenklassen hospitierte.

1971 absolvierte der erfolgversprechende junge Künstler seine ersten öffentlichen Auftritte in Wien und London und machte sich rasch einen Namen als großartiger Solist, der mit bedeutenden Orchestern und ebensolchen Dirigenten, zu denen Christoph Eschenbach,
Michael Gielen, Nikolaus Harnoncourt, Mariss Jansons und Kurt Masur zählen, in Europa, Japan und den USA sowohl klassische als auch zeitgenössische Kompositionen spielte. Bei der Uraufführung vieler Werke bedeutender Komponisten der Neuzeit wirkte Heinrich Schiff mit.

Ein großer Teil des von ihm beherrschten Repertoires wurde auf Tonträgern festgehalten. Dazu gehören Werke Antonio Vivaldis und Joseph Haydns ebenso wie Robert Schumanns Cellokonzert und das Doppelkonzert
Johannes Brahms'.

Mitte der 1980er Jahre wandte sich Heinrich Schiff zunehmend dem Dirigieren zu und engagierte sich fortan hälftig im Cellospiel und hälftig im Dirigieren.

Von der Dresdner Staatskapelle über die Münchner Philharmoniker bis zum Los Angeles Philharmonic Orchestra leitete er eine Vielzahl von Orchestern, wobei er etliche Chef- und Gastdirigentenposten wahrnahm. Er beschränkte sich bei dieser Arbeit jedoch nicht nur auf rein konzertante Präsentationen, sondern wirkte auch an Opernproduktionen mit.

Seit Beginn der Spielzeit 1998/99 nimmt der Künstler, von dem befunden wird, dass sein reicher Cello-Klang und sein robuster rhythmischer Sinn, ihm die Freiheit gestatten, wahre Fantasie bei gleichzeitiger Beachtung der Vorgaben des Komponisten walten zu lassen, den Rang eines Ersten Gastdirigenten des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR ein.

Von Rika Wettstein, Baden-Baden


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