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Donnerstag, 26.
April 2012, 20:00 Uhr
Hilary
Hahn
Violinsonaten
Die drei großen Bs! Bach, Beethoven, Brahms
im selben Konzert zu spielen, erfüllt genau
das Klischee, das man von Hilary Hahn hat: Diese
Frau ist auf Denkmäler abonniert. Sie
erschütterte den Glauben, dass man die Sechzig
überschritten haben muss, um Großes zu
interpretieren, seit sie Bachs Solowerke für
Violine aufnahm - mit gerade mal 15 Jahren. Diese
CD steht heute im Plattenregal direkt neben Goulds
Bach-Werken, und da gehört sie auch hin,
obwohl Hahn so ganz anders als Gould spielt,
nämlich jeder Exzentrik abhold. Und doch: Bei
all den Klassikern bleibt Platz für
Überraschungen. Zwischen den Werken stellt die
Künstlerin zeitgenössische Zugaben vor:
Kompositionen, die extra für sie geschrieben
wurden.
Hilary Hahn Violine
Valentina Lisitsa Klavier
Johann Sebastian Bach
1. Violinsonate g-Moll BWV 1001 (16’)
Ludwig van Beethoven
2. Violinsonate A-Dur op.12/2 (18’)
Johannes Brahms
Sonatensatz c-Moll „f.a.e.” (6’)
Dazwischen spielt Hilary Hahn
Auftragskompositionen, die sie an
zeitgenössische Komponisten als neue „Zugaben”
vergeben hat.
80 Minuten vor dieser Veranstaltung findet auf der
Ebene 3 ein Einführungsvortrag mit
Musikbeispielen statt. Der Vortrag dauert etwa 30
Minuten und ist für die Festspielhaus-Besucher
kostenfrei - wiederholt wird er 40 Minuten vor der
Veranstaltung. Wir empfehlen ein frühzeitiges
Erscheinen: Die Anzahl der Stühle ist
begrenzt.

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