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Sonntag, 1. Juli
2012, 18:00 Uhr
Hélène
Grimaud & Filarmonica della
Scala
Brahms und Italien
Für ihr Schumann- und Brahms-Spiel ist
Hélène Grimaud berühmt geworden.
Bei Brahms liegt ihr das Indirekte: Wenn der erste
Einsatz im Klavierkonzert Nr. 1 erfolgt, dann macht
diese Künstlerin daraus einen typischen
Grimaud- Moment: Die Musik schleicht sich fast
unmerklich heran, um Takt für Takt die
Führung zu übernehmen. Nicht bloß
überwältigen, überzeugen! Das
könnte das Motto Hélène Grimauds
sein, die für ihre Ernsthaftigkeit der Musik
gegenüber berühmt wie berüchtigt
ist. Ihre Absagen sind bekannt - umso stärker
liebt sie das Publikum, wenn es in Konzerten ihre
Aura erlebt: eine Aura, der etwas Rehhaftes genauso
eigen ist wie das Wilde, Stählerne. Fans
fahren weit, um sie live zu erleben - ein
Phänomen, das sonst nur noch bei
Ausnahmesängern vorkommt. (PR)
Hélène Grimaud Klavier
Fabio Luisi Dirigent
Filarmonica della Scala
Johannes Brahms
1. Klavierkonzert d-Moll op. 15
Alfredo Casella
Paganiniana op. 65, Divertimento per orchestra su
musiche di Nicolò Paganini
Ottorino Resphigi
Feste Romane, Sinfonische Dichtung
80 Minuten vor dieser Veranstaltung findet auf der
Ebene 3 ein Einführungsvortrag mit
Musikbeispielen statt. Der Vortrag dauert etwa 30
Minuten und ist für die Festspielhaus-Besucher
kostenfrei - wiederholt wird er 40 Minuten vor der
Veranstaltung. Wir empfehlen ein frühzeitiges
Erscheinen: Die Anzahl der Stühle ist
begrenzt.

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