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Nikolaus Harnoncourt

Abb: Wolfgang Peter


 Am 19. November 2001 konzertierte Nikolaus Harnoncourt mit dem Chamber Orchestra of Europe im Festspielhaus und präsentierte Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven und Robert Schumann.

  Am 30. Januar 2005 dirigierte Nikolaus Harnoncourt "Zaide" von Wolfgang Amadeus Mozart.


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Nikolaus Harnoncourt
Vom Denken des Herzens
Eine Biographie von Monika Mertl
408 Seiten, gebundene Ausgabe, Residenz Verlag

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Die wichtigsten Konzerte Deutschlands

 


Nikolaus Harnoncourt

Der Vorreiter der möglichst authentischen Wiedergabe so genannter "Alter Musik" wurde am 6. Dezember 1929 in Berlin als Johannes Nicolaus Graf de la Fontaine und d'Harnoncourt-Unverzagt geboren.

Aufgewachsen in Graz, studierte er dort und in Wien das Cellospiel, beendete sein Studium mit bestem Erfolg und wurde infolgedessen 1952 Mitglied des Wiener Symphonie Orchesters, dem er bis 1969 angehörte.

1953 gründete Nikolaus Harnoncourt gemeinsam mit seiner Frau Alice, einer bedeutenden Violinistin, das Ensemble "Concentus Musicus Wien" mit dem Ziel, Kompositionen alter Meister der mittelalterlichen Musik, sowie der Renaissance- und Barockmusik möglichst im Stil jener Zeit unter Verwendung von Originalinstrumenten zum Hörerlebnis werden zu lassen. Die Konzerte des Ensembles, die von 1957 an regelmäßig gegeben wurden, sorgten für große Aufmerksamkeit und teilweise widersprüchliche Kritiken. Den internationalen Durchbruch erzielte das Ensemble mit einer Aufnahme der Brandenburgischen Konzerte Johann Sebastian Bachs.

1970 begann Nikolaus Harnoncourt seine Arbeit als Dirigent renommierter Orchester in allen großen Opernhäusern Europas. Die Berliner und die Wiener Symphoniker, das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, die Wiener Symphoniker und das Chamber Orchestra of Europe wurden von ihm ebenso dirigiert wie weltbekannte Solisten, zu welchen beispielsweise
Cecilia Bartoli oder Thomas Hampson zählten.

Seine Lehrtätigkeit am Salzburger Mozarteum nahm Nikolaus Harnoncourt 1972 auf.

1974 traf er erstmals mit
Jean-Pierre Ponnelle zusammen, mit welchem er Opern Claudio Monteverdis und Wolfgang Amadeus Mozarts nicht nur erfolgreich auf der Bühne sondern auch in Filmen zum Seh- und Hörerlebnis werden ließ.

Seit 1985 werden in Graz Nikolaus Harnoncourt gewidmete Klassik-Festspiele, die styriarte, veranstaltet. Dies ist nur eine von vielen Ehrungen und Auszeichnungen, die Nikolaus Harnoncourt im Laufe seines künstlerischen Lebens erfahren hat. Die Mitgliedschaft in der "Royal Swedish Academy of Music" zählt ebenso dazu wie die Ehrendoktorwürde der Universität Edinburgh und der deutsche Musikpreis "Echo-Klassik", der Nikolaus Harnoncourt als Künstler des Jahres 2003 würdigt.

Zur Fülle von Tonträgeraufnahmen, die Nikolaus Harnoncourt in mehr als 30 Jahren verwirklicht hat, gehören alle Symphonien Ludwig van Beethovens und dessen Violinkonzerte, alle Symphonien Franz Schuberts, sowie die Symphonien
Johannes Brahms' und dessen Violinkonzert und Doppelkonzert.

Von Rika Wettstein, Baden-Baden



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Neujahrskonzert 2001
Wiener Philharmoniker und Nikolaus Harnoncourt

Label: Teldec (Warner Vertrieb)
Komponisten: Joseph Lanner, Johann I Strauss, Johann II Strauss
(CD-Anzahl: 2)

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Die CD's von
Nikolaus Harnoncourt



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