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Nikolaus Harnoncourt
Der
Vorreiter der möglichst authentischen
Wiedergabe so genannter "Alter Musik" wurde am 6.
Dezember 1929 in Berlin als Johannes Nicolaus Graf
de la Fontaine und d'Harnoncourt-Unverzagt
geboren.
Aufgewachsen in Graz, studierte er dort und in Wien
das Cellospiel, beendete sein Studium mit bestem
Erfolg und wurde infolgedessen 1952 Mitglied des
Wiener Symphonie Orchesters, dem er bis 1969
angehörte.
1953 gründete Nikolaus Harnoncourt gemeinsam
mit seiner Frau Alice, einer bedeutenden
Violinistin, das Ensemble "Concentus Musicus Wien"
mit dem Ziel, Kompositionen alter Meister der
mittelalterlichen Musik, sowie der Renaissance- und
Barockmusik möglichst im Stil jener Zeit unter
Verwendung von Originalinstrumenten zum
Hörerlebnis werden zu lassen. Die Konzerte des
Ensembles, die von 1957 an regelmäßig
gegeben wurden, sorgten für große
Aufmerksamkeit und teilweise widersprüchliche
Kritiken. Den internationalen Durchbruch erzielte
das Ensemble mit einer Aufnahme der
Brandenburgischen Konzerte Johann Sebastian
Bachs.
1970 begann Nikolaus Harnoncourt seine Arbeit als
Dirigent renommierter Orchester in allen
großen Opernhäusern Europas. Die
Berliner und die Wiener Symphoniker, das Royal
Concertgebouw Orchestra Amsterdam, die Wiener
Symphoniker und das Chamber Orchestra of Europe
wurden von ihm ebenso dirigiert wie weltbekannte
Solisten, zu welchen beispielsweise Cecilia Bartoli oder
Thomas Hampson zählten.
Seine Lehrtätigkeit am Salzburger Mozarteum
nahm Nikolaus Harnoncourt 1972 auf.
1974 traf er erstmals mit Jean-Pierre
Ponnelle
zusammen, mit welchem er Opern Claudio Monteverdis
und Wolfgang Amadeus Mozarts nicht nur erfolgreich
auf der Bühne sondern auch in Filmen zum Seh-
und Hörerlebnis werden ließ.
Seit 1985 werden in Graz Nikolaus Harnoncourt
gewidmete Klassik-Festspiele, die styriarte,
veranstaltet. Dies ist nur eine von vielen Ehrungen
und Auszeichnungen, die Nikolaus Harnoncourt im
Laufe seines künstlerischen Lebens erfahren
hat. Die Mitgliedschaft in der "Royal Swedish
Academy of Music" zählt ebenso dazu wie die
Ehrendoktorwürde der Universität
Edinburgh und der deutsche Musikpreis
"Echo-Klassik", der Nikolaus Harnoncourt als
Künstler des Jahres 2003 würdigt.
Zur Fülle von Tonträgeraufnahmen, die
Nikolaus Harnoncourt in mehr als 30 Jahren
verwirklicht hat, gehören alle Symphonien
Ludwig van Beethovens und dessen Violinkonzerte,
alle Symphonien Franz Schuberts, sowie die
Symphonien Johannes Brahms' und
dessen Violinkonzert und Doppelkonzert.
Von Rika Wettstein, Baden-Baden
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Neujahrskonzert 2001
Wiener Philharmoniker und Nikolaus
Harnoncourt
Label: Teldec (Warner Vertrieb)
Komponisten: Joseph Lanner, Johann I
Strauss, Johann II Strauss
(CD-Anzahl: 2)

Die CD's
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Harnoncourt
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