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Daniel
Harding
Der
erstaunliche Youngster unter den
Weltklasse-Dirigenten wird als der "Dirigent des
21. Jahrhunderts" oder als "Maestro for tomorrow"
bezeichnet.
Geboren wurde Daniel Harding am 31. August 1975 im
britischen Oxford. Die Musik nahm frühzeitig
sein Interesse in Anspruch. Dem
Blockflötenspiel folgte das Geigenspiel,
welches wiederum vom Trompetenspiel abgelöst
wurde.
Als Daniel Harding 14 Jahre alt war, verwirklichten
einige seiner Freunde den Plan, ein Orchester zu
gründen. Daniel Harding übernahm das
Dirigieren. Im Jahr darauf holte er sich
fachmännischen Rat bei seinem erfahrenen und
weltweit bekannten Landsmann Simon
Rattle, was zur
Folge hatte, dass dieser 1992 Daniel Harding zu
seinem Assistenten machte. Mit 20 Jahren
übernahm Daniel Harding die Assistentenarbeit
bei Claudio Abbado in Berlin.
Im Jahr zuvor hatte er in Großbritannien sein
Debüt mit dem City of Birmingham Symphony
Orchestra gegeben und dafür den "Best Debut"
Award der Royal Philharmonic Society zuerkannt
bekommen.
1996 dirigierte Daniel Harding ein Konzert
während der Berliner Festwochen und schaffte
damit seinen Durchbruch in der internationalen
Musikszene.
1999 wählten die Musiker der deutschen
Kammerphilharmonie in Bremen Daniel Harding
einstimmig zu ihrem musikalischen Leiter und
mussten diese Wahl keineswegs bereuen. In
weltweiten Konzerten, sei es in London, Peking oder
New York, lösten ihre musikalischen
Darbietungen helle Begeisterung aus. Ihr
jugendlicher Dirigent ließ jedoch nicht nur
sie seine außergewöhnlichen
Führungsfähigkeiten erkennen, sondern
arbeitete auch als Gastdirigent mit
Spitzenorchestern in der ganzen Welt. Zudem nahm er
eine Einladung Pierre
Boulez', an
dessen Meisterkursen teilzunehmen, an.
Am 9. August 2003 gab Daniel Harding sein
Abschiedskonzert in Bremen. Als Musikdirektor des
von Claudio Abbado gegründeten Mahler Chamber
Orchestra ist er seit September 2003 aktiv.
Fachleute und Publikum bescheinigen dem
musikalischen Ziehsohn Simon Rattles, es
überzeugend zu verstehen, klassische Musik und
den Nerv des 21. Jahrhunderts dynamisch miteinander
zu verknüpfen.
Von Rika Wettstein, Baden-Baden
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