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Enoch zu
Guttenberg
studierte
Komposition und Dirigieren in München und
Salzburg. 1967 gründete er aus einer
ländlichen Liedertafel die Chorgemeinschaft
Neubeuern, die er innerhalb weniger Jahre zu
internationaler Anerkennung führte. Das
Ensemble und sein Leiter wirkten bei zahlreichen
Festspielen mit und unternahmen ausgedehnte
Tourneen.
Neben seiner Arbeit mit der Chorgemeinschaft ist
Guttenberg Gastdirigent vieler Orchester. Vor allem
die Zusammenarbeit mit osteuropäischen
Ensembles liegt ihm am Herzen.
1997 war er Mitbegründer des Orchesters der
KlangVerwaltung München - der Start einer
engen und höchst produktiven Zusammenarbeit.
Seit 1999 ist Guttenberg Intendant und
künstlerischer Leiter von "Herrenchiemsee -
Festspiele am Hof Ludwigs II.".
Guttenberg gilt heute neben seinen Deutungen
symphonischer Musik als herausragender Interpret
der großen Oratorienwerke zwischen Barock und
Romantik. Sein eigenwilliger Stil verbindet
Elemente der historischen Aufführungspraxis
mit modernem und vitalem Ausdruckswillen.
Enoch zu Guttenberg erhielt zahlreiche
Auszeichnungen und Ehrungen. Funk- und
Fernsehproduktionen sowie zahreiche Tonträger
dokumentieren heute sein großes musikalisches
Wirken.
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