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Abb:
Wolfgang Peter
Im Baden-Badener Festspielhaus
begeisterte Edita Gruberova nicht nur während
der Karajan-
Pfingstfestspiele des
Jahres 1999 das Publikum, sondern sie bereicherte
und bereichert weiterhin das kulturelle Angebot des
Hauses.
Pressestimmen aus dem Jahr 1999 sollen den
umjubelten Auftritt Edita Gruberovas in Baden-Baden
belegen:
Stuttgarter
Neueste Nachrichten,
31. Mai 1999: "Wenn
weltberühmte Opernstars Liederabende geben,
ist das meist ein schlechtes Zeichen. Die einen
kommen nach lebenslangem Wagner nicht mit der
kleinteiligen Liedform zurecht, die anderen haben
mit beschädigter Stimme das Ende ihrer
Karriereerreicht. Nicht so Edita Gruberova. Sie
behauptete in ihrem Liederabend bei den
Pfingstfestspielen in Baden-Baden ihren Rang als
Königin der Koloraturen".
Badische
Neueste Nachrichten,
29./30. Mai 1999: "Das
Beste kam, wie bei Liederabenden der
internationalen Sängerprominenz leider meist
erst am Schluss. Dann riss Edita Gruberova das
Baden-Badener Festspielpublikum mit einigen ihrer
Showpieces zu heller Begeisterung hin".
Badisches
Tagblatt/Kultur,
29. Mai 1999:
"Begeisternd: Eine makellose Stimme, Ausstrahlung
und Humor. Sie kam, sang und siegte: Edita
Gruberova, die Königin der Koloraturen und
Meisterin perfekter Stimmbeherrschung".
Am 24. April und 1. Mai 2004
brillierte Edita Gruberova erstmals in Europa in
der Rolle der "Norma".
Am 15. Oktober 2005 leitete
Stefan
Anton Reck die konzertante Aufführung
der "Norma" von Bellini, in welcher Edita Gruberova
in der Hauptrolle faszinierte.
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Sie nimmt den Rang einer "Königin der
Koloratur" ein, worüber sich Publikum und
Musikkritiker einig sind.
Edita
Gruberova
Aus königlichen Verhältnissen stammt die
1946 im slowakischen Raca geborene Edita Gruberova
allerdings nicht. Das Wertvolle in ihren Kinder-
und Jugendjahren war ihre Stimme, die sie bei
Schulaufführungen einsetzte, woraufhin der
Ortspfarrer den Eltern die musikalische Ausbildung
der einzigen Tochter ans Herz legte. Die
tschechische Hauptstadt Prag war Edita Gruberovas
erster Ausbildungsort.
In der kommunistischen CSSR jener Jahre war es
ausgesprochen schwer, ohne Parteibuch ein
Engagement zu erhalten, weswegen die
antikommunistische junge Künstlerin ihre
ersten professionellen Bühnenauftritte in den
Jahren 1968 bis 1971 in der Provinzstadt
Banská Bystrica absolvierte. Ein 1970 in
Wien gegebenes Gastspiel von Mozarts
"Zauberflöte", machte die Musikwelt auf Edita
Gruberova, welche die Königin der Nacht
gesungen hat, aufmerksam. 1971 verließ Edita
Gruberova die Tschechoslowakische Sozialistische
Republik, ließ sich in Wien nieder und
arbeitete mit Ruthilde Boesch an der
Vervollkommnung ihrer Stimme und ihres Repertoires.
Ein langjähriges Engagement an der Wiener
Oper, welches Edita Gruberova 1988 zum
Ehrenmitglied des Hauses werden ließ, war
begleitet von Auftritten während der
Salzburger Festspiele oder Gastspielen an anderen
Opernhäusern Europas.
1977 debütierte Edita Gruberova in der Rolle
der Königin der Nacht in den USA an der
Metropolitan Opera New Yorks. Neben ihren Erfolgen
in den großen Opern berühmter
Komponisten, wie Bellini, Donizetti, Mozart,
Rossini und Verdi, machte Edita Gruberova auch als
Konzert- Oratorien- und Liedsängerin
erfolgreich auf sich aufmerksam. 1988 feierte sie
damit in Paris und 1990 im japanischen Osaka
Triumphe. Auch Opernfilme haben es Edita Gruberova
angetan. In "Arabella", "Ariadne auf Naxos",
"Hänsel- und Grethel" und "Rigoletto" wirkte
sie ebenso mit wie in Jean-Pierre
Ponnelles letztem
Opernfilm "Cosi fan tutte".
Von Rika Wettstein, Baden-Baden
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Edita Gruberova Edition Vol. 2
(Adagio - Zwischen Himmel und Erde)
Komponisten: Alexander Alexandrovich
Alyabyev, Johannes Brahms, Leo Delibes
Dirigenten: Fabio Luisi, Friedrich Haider,
Ondrej Lenard
Label: Nightingal (Koch Vertrieb)
Audio CD (CD-Anzahl: 1)

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