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Alexandra
Wettstein hat für www.bad-bad.de eine
Vorstellung besucht und schreibt über
"Grease":
Obwohl das Musical "Grease" bereits zum dritten Mal
während der Tournee in Baden-Baden gastierte,
war das Festspielhaus wieder sehr gut besucht. Dies
lies den Zuschauer schon vor Beginn der
Veranstaltung ahnen, dass der Besuch der
Aufführung sich wirklich lohnen würde.
Und das war dann auch so: Die Geschichte um Sandra
Olsson und Danny Zucko wurde von dem amerikanischen
Ensemble schwungvoll auf die Bühne gebracht.
Ausgereifte Tanzchoreographien auf einer schlicht
bestückten Bühne stellten die
tänzerischen Leistungen der Darsteller in den
Mittelpunkt. Ebenso gut waren die englischen
Liedtexte und die Dialoge in gebrochenem Deutsch,
die es auch ohne große Englischkenntnisse
möglich machten, die gesamte Geschichte zu
verstehen.
Eigentlich hätte dies alles die Zuschauer zum
Mitmachen animieren müssen. Teile des
buntgemischten Publikums waren allerdings nicht
wirklich zum Mitklatschen oder gar Mitsingen
bereit. Da gab es zeitweise sogar kritische Blicke
der älteren Generation, wenn die Jüngeren
ganz aktiv an der Aufführung teilnahmen. Erst
beim Schlussmedley konnte dann kaum ein Zuschauer
noch stillhalten - und den Schlussapplaus hatten
sich die Schauspieler auch reichlich verdient!
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Grease
Grease heißt auf Deutsch
Schmiere, Fett.
Jim Jacobs und Warren Casey, die Schöpfer des
1971 in Chicago erstmals in einem
Experimentiertheater gezeigten Musikwerks,
wählten den Titel, um den amerikanischen
Lebensstil der späten 1950er Jahre
wiederzugeben: Pomade im Haar und fettiges
Imbissessen - Grease eben.
Nach anfänglichen Stolpereien wurde die
Geschichte von und um Danny Zucko und Sandy Olsson
1972 am Broadway stürmisch gefeiert und begann
ihren phänomenalen Siegeszug rund um die
Welt.
Gekrönt wurde dieser Erfolg 1978 durch den
gleichnamigen Film, wodurch die Hauptdarsteller
John Travolta und Olivia Newton-John zu Vorbildern
einer ganzen Generation wurden.
Film und Bühnenstück war weiter
größter Erfolg beschieden, obwohl sie
eigentlich keine Botschaft enthalten, wie Direktor
David Gilmore zitiert wird. Es wird nichts anderes
geboten als der Eindruck, Teenager in den 1950er
Jahren gewesen zu sein, als Rock'n Roll und
Haarpomade den wichtigsten Lebensinhalt für
die US-amerikanische Jugend bedeuteten.
Mitreißend und abwechslungsreich ist das
musikalische Zeitgemälde auch noch zu Beginn
des dritten Jahrtausends.
In Deutschland war drei Jahre lang eine
Grease-Produktion auf Tournee. Sie kann sich gegen
Ende ihrer musikalischen Reise rühmen, die
bisher erfolgreichste Musical-Tournee-Produktion
der Bundesrepublik gewesen zu sein.
"You're the one that I want" ließ das
Tournee-Ensemble am 27. und 28. Februar 2004 das
Festspielhauspublikum wissen. (RW)
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Grease
SOUNDTRACK
Erscheinungsdatum:
6. Juli 1998
Label: Polydor (Universal Vertrieb)
Audio CD (CD-Anzahl: 1)
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