Festspielhaus Baden-Baden

  

 

 

13. bis 17. Juli 2002
Mariinsky Opernfestspiele

Nach dem Erfolg der Mariinsky-Opernfestspiele 2000 sagte Valery Gergiev den Medien: "Baden-Baden ist unsere neue Sommerresidenz geworden". Vom 13. bis 17. Juli 2002 bezieht der Maestro von der Newa diese Sommerresidenz nun wieder mit Orchester, Chor und Solisten.

Im Gepäck hat Gergiev diesmal ein russisches Repertoire, wie es in Deutschland selten in kurzer Folge gespielt wurde.

Eröffnet werden die Mariinsky-Opernfestspiele 2002 am Samstag, 13. Juli 2002, um 19.30 Uhr mit einer Neuinszenierung der russischsten aller russischen Opern: "Boris Godunow". Die zuvor an der Mailänder Scala herausgekommene Produktion wird überall mit Spannung erwartet und macht nach Italien zuerst in Baden-Baden Station. Nach der Wiederholung am Sonntag, 14. Juli, nimmt sich Valery Gergiev am Montagabend (15. Juli 2002) im Festspielhaus an der Oos Zeit für ein Orchesterkonzert mit
Hector Berlioz "Roméo et Juliette", Ravels "Bolero" und Mussorgskys "Bilder einer Ausstellung".

Schließlich können die Freunde der russischen Oper mit der Zunge schnalzen: Mit
Prokofieff "Die Verlobung im Kloster" und Tschaikowskys "Mazeppa" stehen am 16. und 17. Juli in Baden-Baden seltene Kostbarkeiten des russischen Opernrepertoires auf dem Programm, die absolut empfehlenswert sind.

in der Mitte des 19. Jahrhunderts galt Baden-Baden in Russland als das Non plus Ultra der Sommerunterhaltung. Der Zarenhof machte hier Station und im Gefolge siedelte sich zeitweise ein großer Teil der Moskauer und St. Petersburger Bohème im Schwarzwaldtal mit den gesunden Heilquellen an. Ob
Dostojewskij, Turgenjew oder Zarenarchitekt Gagarin: Das russische Kulturleben spielte sich oft für Monate im kleinen Baden-Baden ab. Noch heute kann den Spuren der russichen Salonkultur gefolgt werden. Die russische Saison des Mariinsky-Theaters aus St. Petersburg bietet dafür einen reizvollen Anlass im kommenden Sommer.




Programm:

Samstag 13. Juli 2002, 19.30 Uhr

"Boris Godunow" von Modest Mussorgsky, Oper in vier Akten mit Prolog. In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln.
Valery Gergiev, Dirigent. Chor, Orchester und Ensemble des Mariinsky-Theaters St. Petersburg.



Sonntag, 14. Juli 2002, 19 Uhr
"Boris Godunow" von Modest Mussorgsky, Oper in vier Akten mit Prolog. In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln.
Valery Gergiev, Dirigent. Besetzung wie am Vortag.



Montag, 15. Juli 2002, 20 Uhr
Sinfoniekonzert, Orchester des Mariinsky-Theaters St. Petersburg. Valery Gergiev, Dirigent.
Hector Berlioz: Aus der Symphonie dramatique "Roméo et Juliette"
Maurice Ravel: Bolero
Modest Mussorgsky: "Blder einer Ausstellung"



Dienstag, 16. Juli 2002, 20 Uhr

"Die Verlobung im Kloster" von Sergei Prokofjew.
Lyrisch-komische Oper in vier Akten. In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln.
Valery Gergiev, Dirigent. Chor, Orchester und Ensemble des Mariinsky-Theaters St. Petersburg.



Mittwoch, 17. Juli 2002, 20 Uhr

"Mazeppa" von Peter I. Tschaikowsky.
Oper in drei Akten. In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln.
Valery Gergiev, Dirigent. Chor, Orchester und Ensemble des Mariinsky-Theaters St. Petersburg.




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Valery Gergiev wurde 1953 in Moskau geboren und verbrachte seine Jugend im Kaukasus. Relativ spät - für russische Verhältnisse - lernte er das Klavierspiel. Nach den Studien des Dirigierens am Leningrader Konservatorium errang Valery Gergiev erste Erfolge. 1976 gewann er den gesamtrussischen Dirigentenwettbewerb in Moskau. Im Jahr darauf siegte er im Herbert-von Karajan-Wettbwerb in Berlin. 1977, mit 24 Jahren, wurde Gergiev zum Assistenz-Dirigenten von Yuri Temirkanov an der Kirov Oper ernannt. Von 1981 bis 1985 leitete er das Armenische Staatsorchester. 1988 wurde Gergiev Chefdirigent und künstlerischer Leiter der im Herzen von St. Petersburg gelegenen Kirov Oper. Seit 1996 managt er zusätzlich als Generaldirektor das Mariinsky Theater/Kirov Oper.

Valery Gergiev by Wolfgang Peter

Seinen ersten internationalen Erfolg errang Gergiev 1989 mit seinem Auftritt am Schleswig-Holstein-Musikfestival. Während die Moskauer Klassikszene in der nachkommunistischen Ära dem Verfall ausgesetzt war, führte Gergiev das Mariinsky Theater, das regelmäßig auf Tournee rund um die Welt geht, an die Spitze der Opernhäuser der Welt heran.

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Zum 50. Geburtstag von Valery Gergiev

Ein Artikel aus der Berliner Morgenpost

 


 

 

 

 

 




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