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Vladimir
Fedosejev
wurde in
Leningrad (heute St. Petersburg) geboren, wo er
seine erste musikalische Ausbildung an der
Mussorgsky-Schule erhielt. Seine Musikausbildung in
Moskau setzte er an der Gnessin-Akademie und am
Tschaikowsky-Konservatorium fort. Schon
während seiner Studienzeit erhielt er
zahlreiche Einladungen von russischen
Sinfonieorchestern.
1974 wurde Fedosejev zum Chefdirigenten und
Künstlerischen Leiter des Tschaikowsky
Symphonieorchesters des Moskauer Rundfunks
gewählt, eines der besten russischen
Orchester, das weltweit ausgedehnte Tourneen
unternimmt.
Daneben dirigiert der Maestro regelmäßig
die führenden Orchester in Deutschland,
Österreich, Frankreich und in der Schweiz.
Auch das Tokyo Philharmonic Orchestra verpflichtete
ihn als Ersten Gastdirigenten.
Neben seiner weltweiten Konzerttätigkeit
widmet sich Vladimir Fedosejev ebenso erfolgreich
der Arbeit an den internationalen Opernhäusern
wie Bolschoi Moskau oder das Opernhaus Zürich.
Auch bei wichtigen Festspielen (Wien, Bregenz,
Ludwigsburg) ist Fedosejev präsent. Sein
Repertoire umfasst Werke der russischen und
europäischen Opernliteratur. Für seine
Einspielung der Oper "Die Mainacht" von
Rimsky-Korsakov erhielt er u.a. den Grand Prix
"Goldener Orpheus" in Paris. Zahlreiche weitere
Einspielungen auf Tonträgern sind bisher
entstanden.
Im Herbst 2000 fuhren Fedosejev und die Wiener
Symphoniker auf ihre erste gemeinsame USA-Tournee,
die von Publikum und Kritik enthusiastisch
aufgenommen wurde.
Vladimir Fedosejevs Musiktätigkeit wurde,
unter vielen anderen Auszeichnungen, 1996 mit dem
Großen Silbernen Ehrenzeichen der Republik
Österreich gewürdigt.
Seit Januar 1997 ist Vladimir Fedosejev
Chefdirigent der Wiener Symphoniker.
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