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Hans
Clarin
Der
Tausendsassa unter den deutschen Bühnen-,
Hörfunk-, Leinwand- und Fernsehstars wurde am
14. September 1929 in Wilhelmshaven geboren.
Bereits in jungen Jahren zog es ihn in den
Süden Deutschlands. Er kam über Frankfurt
und Ulm nach München, wo er 1950 an den
dortigen Kammerspielen erstmals als Schauspieler
auftrat. Er spielte und sang sich schnell in die
Herzen des Publikums, was ihm nicht nur die
Auszeichnung "bayerischer Staatsschauspieler"
sondern auch Filmangebote einbrachte. In rund zwei
Dutzend Kinorollen spielte Hans Clarin an der Seite
von Leinwandgrößen wie Elisabeth
Flickenschild, Lieselotte Pulver, Gerd Fröbe
und Klaus Kinski.
Als Synchronsprecher des Cookie in der
US-amerikanischen Krimi-Serie "77 Sunset Strip"
kiekste er sich in das Gedächtnis der
Fernsehzuschauer. Vor allem die jungen und jung
gebliebenen TV-Freunde eroberte Hans Clarin in den
1980er Jahren als Stimme des spritzig-witzigen
Koboldes "Pumuckl". Dem Hörspielgespenst "Hui
Buh" verlieh er unverwechselbaren phonetischen
Ausdruck. In einer Vielzahl erfolgreicher
Fernsehfilme und -serien begeisterte Hans Clarin
ebenso wie als (Kinder-)Buchautor.
Seit 1974 lebt der beliebte Künstler auf dem
Moserhof in Aschau im oberbayerischen Chiemgau.
Familiäre Bande hat er 1995 zu Baden-Baden
geknüpft, als er Christa Maria Gräfin von
Hardenberg, deren Elternhaus sich in der
Kurstadt befindet,
heiratete.
Von Rika Wettstein, Baden-Baden
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