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Samstag, 18.
September 2010, 19:00 Uhr
Hélène
Grimaud & Jan Vogler
"Man muss noch das Chaos in sich haben, um einen
tanzenden Stern zu gebären." Dieses vielleicht
schönste Zitat von Nietzsche benutzt der
Cellist Jan Vogler gern, um seinen Zugang zur Kunst
zu beschreiben. Vogler gilt als der Denker unter
den Cellisten: "Konventionen aufbrechen!" ,
heißt seine Hauptforderung, und darin ist er
sich mit Hélène Grimaud einig, die
sich auch ungern von Regeln einzwängen
lässt. Formvollendet spielen viele - und
meinen doch nur museumsreif. Doch wer Form als
tanzenden Stern begreift, der erwartet noch Wunder
von der Musik! Der spielt auf Risiko, verlebendigt
Notentexte und übertüncht Abgründe
nicht. "Mit der Partitur experimentieren" wollen
Vogler und Grimaud. Wir versprechen einen
fantasievollen Abend. (PR)
Hélène Grimaud: Klavier
Jan Vogler: Violoncello
Robert Schumann
Fantasiestücke op. 73
Johannes Brahms
Cellosonate Nr. 1 e-Moll op. 38
Dmitri Schostakowitsch
Cellosonate d-Moll op. 40
Konzert wurde
verschoben
Hélène
Grimaud
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