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Festspielhaus Baden-Baden

  

 

 


Olga Borodina

Abb: Wolfgang Peter


  Am 18. August 2002 erfreuten Olga Borodina, James Levine und "The MET Orchestra" im Festspielhaus das Publikum mit lyrischen Szenen aus Hector Berlioz' "La mort de Cléopâtre".

 


Olga Borodina

Eine der ganz großen russischen Sängerinnen ist die Mezzosopranistin Olga Borodina.

Sie wurde am 29. Juli 1963 in Minsk geboren. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie im früheren Leningrad, dem heutigen Sankt Petersburg, wo
Valery Gergiev, Direktor des weltberühmten Kirov-Theaters ihr Talent entdeckte und sie in sein Ensemble aufnahm. Heute spielt dieses Ensemble unter seinem "alten Namen" Marrinsky-Theater und hat Baden-Baden zu seiner zweiten künstlerischen Heimat gemacht.

Mit 24 Jahren kam Olga Borodina zum Kirov-/Mariinsky-Theater und hatte ihren ersten großen Erfolg als Marfa in Modest Mussorgskys Oper "Chowanschtchina".

Der Gewinn des Internationalen Rose Ponselle Wettbewerbs und die erfolgreiche Teilnahme an einem Musikwettbewerb in Barcelona im Jahr 1989 ließen ein internationales Publikum auf Olga Borodina aufmerksam werden.

1992 gab sie ihr Debut außerhalb Russlands im Londoner Royal Opera House Covent Garden an der Seite Plácido Domingos in Camille Saint-Saens Oper "Samson et Delila".

1995 trat Olga Borodina erstmals in den USA, in San Francisco, auf und glänzte 1997 nicht nur anlässlich der Salzburger Festspiele sondern auch an der New Yorker Metropolitan Opera in der Rolle der Marina in Mussorgskys Oper "Boris Godunov".

In der darauf folgenden Saison gestalteten
James Levine, Plácido Domingo und Olga Borodina mit "Samson et Delila die Eröffnungsvorstellung der Metropolitan Opera.

Neben Rollen in weiteren Opern, wie in Peter Tschaikowskys "Pique Dame" oder Sergej Prokofjews "Krieg und Frieden", womit sie über Europa, Nord- und Südamerika bis nach Japan ihr Publikum begeisterte, erzielte Olga Borodina auch große Erfolge mit Konzertabenden, die sie mit James Levine und dem Metropolitan Opera Ochestra in der Carnegie Hall ebenso präsentierte wie weltweit mit anderen renommierten Orchestern und Dirigenten.

Selbstverständlich hat Olga Borodina einen Teil ihres Opern- und Liedrepertoires auf Tonträgern festgehalten. So wurde unter anderem unter der Leitung Valery Gergievs Giuseppe Verdis "Requiem" und die "Aida" unter dem Dirigat
Nikolaus Harnoncourts veröffentlicht.

Von Rika Wettstein, Baden-Baden



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Opernarien von
Berlioz, Händel, Meyerbeer
Label: Philips (Universal Vertrieb)
Dirigent: Carlo Rizzi
Format: Audio CD (CD-Anzahl: 1)

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