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Bilanz der
Pfingstfestspiele 2010
Entdeckungen auf
höchstem Niveau
Der Baden-Badener Festspielhaus-Intendant Andreas
Mölich-Zebhauser ist mit den Pfingstfestspiele
2010 überaus zufrieden. "Musikalische
Entdeckungen auf allerhöchstem Niveau haben
die Festspiele geprägt, das macht mich
besonders glücklich." Publikum und Medien
hatten zuvor vor allem "Carmen"-Dirigent Teodor
Currentzis gefeiert. Der griechische Künstler
- derzeit Chefdirigent in Novosibirsk - hatte aber
auch mit seinen Musikern des Ensembles Musica
Aeterna und der konzertanten Aufführung der
Purcell-Oper "Dido and Aeneas"
für einen unvergesslichen Abend gesorgt. "Die
Bamberger Symphoniker haben sich unter Jonathan
Nott wieder einmal als Weltklasse-Orchester
präsentiert", lobte Andreas
Mölich-Zebhauser das Orchester aus Franken.
Eine weitere Entdeckung waren die wohl bekannten
deutschen Volkslieder – gesungen von Angela
Winkler, Thomas Quasthoff, Udo Samel und Max Raabe.
"Ich hatte eine Gänsehaut", berichtet der
Festspiel-Intendant von diesem ungewöhnlichen
Ausklang der Festspiele vor rund 2000
Zuhörern, die auch gemeinsam mit den
Künstlern sangen. Zur Pfingstfestspiel-Ausgabe
2010 kamen mehr als 14000 Besucher. "Damit wurden
unsere Besuchererwartungen erneut
übertroffen," freut sich Andreas
Mölich-Zebhauser. Die nächste
Festspiel-Periode beginnt in Deutschlands
größtem Opernhaus am 16. Juli 2010. Dann
ist das St. Petersburger Mariinsky-Theater
traditionell zu Gast. Neben der Rossini-Oper
"Il viaggio a Reims"
stehen Konzerte unter anderem mit Anne-Sophie Mutter und
den Opernstars Violeta Urmana und René Pape
auf dem Programm. (PR)
Video: www.baden-baden.tv
www.pfingstfestspiele.de
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