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Cecilia Bartoli
beehrt das Festsspielhaus nicht nur zur
Entgegennahme von Auszeichnungen, wie den
"Echo-Klassik 2001", sondern sie gibt dort auch
begeistert aufgenommene Konzerte.
Im Februar 2002 sang sie Arien
Antonio Vivaldis, Christoph Willibald Glucks,
Giulio Caccinis und Carlo Broschis.
Am 7. November 2003 trug sie
Arien aus Werken von Antonio Salieri vor.
Das Abschlusskonzert der
Herbert
von Karajan Pfingstfestspiele 2004
gestaltete Cecilia Bartoli.
"Ein wirklich würdiger Abschluss für die
Pfingstfestspiele" (Badische Neueste Nachrichten,
8.6.2004) ist Cecilia Bartoli zu verdanken.
Die Primadonna, der bescheinigt wird, aus jeder
Konzertbühne eine Oper zu machen und mit ihrer
faszinierenden Stimme leidenschaftliche,
fantastische Geschichten zu vermitteln, begeisterte
mit ausgewählten Stücken aus Motetten und
Oratorien von Georg Friedrich Händel und
Antonio Vivaldi. Begleitet wurde sie vom Freiburger
Barockorchester.
Mit imponierender Perfektion verlieh sie den
Barockarien dramatischen Sinn und riss das Publikum
in Stimmungslagen, die von stiller Dankbarkeit
über Zorn bis zu Rachelüsternheit
reichten.
"Messerscharfe schnelle Koloraturenläufe in
einem Piano mit gefährlichen Untertönen,
wild herausgeschleuderte Furie-Rufe - keine kann
den Zustand des Außer-sich-Seins so
atemberaubend vermitteln wie Cecila Bartoli. Das
Publikum tobte." (Badisches Tagblatt, 8.6.2004)
Es darf angenommen werden, dass Cecilia Bartoli
einen nicht unerheblicher Beitrag zu des
Festspielhaus-Intendanten Feststellung: "Wir haben
zaubern gelernt." (Badisches Tagblatt, 7.6.2004)
geleistet hat.
Am 10. August 2005 war Cecilia
Bartoli wieder Gast im Festspielhaus.
Auch 2006 konnte man Cecilia
Bartoli wieder live im Festspielhaus erleben. Sie
gab am 14. Mai ein Konzert.
Cecilia Bartoli: "Sacrificium - La
scuola dei castrati", 8. November
2009
Cecilia Bartoli: "Händel -
Opernarien", 11. November 2010
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Cecilia
Bartoli
Die
"Barock-Callas", wie Cecilia Bartoli zuweilen
bewundernd bezeichnet wird, wurde am 4. Juni 1966
als Tochter eines Sängerpaares in Rom
geboren.
Der Musikunterricht, den sie an der dortigen
Academia di Santa Cecilia absolvierte, wurde durch
Erfahrungen und Anleitung der Eltern ergänzt
und gefördert.
Einen ersten öffentlichen Auftritt hatte
Cecilia Bartoli bereits mit acht Jahren an der Oper
in Rom. Ihr offizielles Debut gab sie dort im Jahr
1985.
In jenem Jahr trat sie bei einem Gedenkkonzert zu
Ehren Maria Callas' in Paris auf, was ihr
internationale Aufmerksamkeit und Anerkennung
sicherte.
Fortan sang die Mezzosopranistin unter allen
großen Dirigenten dieser Welt auf allen
großen Bühnen, vor allem Werke von
Mozart und Rossini; sei es unter Herbert von
Karajan bei den Salzburger Osterfestspielen oder
unter Daniel Barenboim bei den Salzburger
Festspielen, sei es unter Ricardo Muti an der
Mailänder Scala oder an der Metropolitan Opera
in New York, wo sie unter dem Dirigat James Levines
1996 ihren ersten Auftritt hatte.
Tonträgeraufnahmen der von ihr gesungenen
Arien wurden natürlich auch gefertigt, was zu
dem Problem führte, dass Cecilia Bartoli kaum
mehr Möglichkeiten hatte, neue Stücke zu
finden, da das gängige Repertoire von Mozart
bis Rossini weitgehend ausgeschöpft war.
So begann sie, Musikstücke aus der Zeit vor
Mozart zu suchen und entdeckte die Barockmusik
Antonio Vivaldis, dessen Arien sie in einem
äußerst erfolgreichen Musikalbum zu
Gehör bringt.
Gedankt wurde Cecilia Bartoli dieser Erfolg im
September 2001 mit der Verleihung des "Echo Klassik 2001" der
deutschen Phono-Akademie im Baden-Badener
Festspielhaus.
Von Rika Wettstein, Baden-Baden
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