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Daniel Barenboim

Abb: Wolfgang Peter


  Am 26. Januar 2003 konnte sich das Publikum des Baden-Badener Festspielhauses an der Konzertführung Daniel Barenboims erfreuen, der mit der Staatskapelle Berlin Robert Schumanns Sinfonie Nr. 4 d-Moll und Johannes Brahms' Sinfonie Nr. 1 c-Moll offerierte.


Daniel Barenboim

Parallelen und Paradoxien
von Daniel Barenboim, Edward W. Said
249 Seiten, gebundene Ausgabe, Berlin Verlag

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Konzerte

 


Daniel Barenboim

"Daniel Barenboim ist ein Phänomen" schrieb Wilhelm Furtwängler , als er 1954 den jungen Pianisten erlebt hatte.

Geboren wurde das "Phänomen" am 15. November 1942 im argentinischen Buenos Aires als Sohn eines Pianistenpaares. Ersten Klavierunterricht erhielt Daniel Barenboim von seiner Mutter, in späteren Jahren übernahm der Vater seine künstlerische Ausbildung.

Dem ersten öffentlichen Auftritt Daniel Barenboims mit sieben Jahren in Buenos Aires folgte der Umzug der Familie nach Israel, sowie die Unterweisung Daniel Barenboims im Dirigieren in Salzburg und das Studium von Komposition und Harmonielehre in Paris.

Sein erstes internationales Solistendebut hatte Daniel Barenboim im Jahr 1952 in Wien und Rom, Auftritte in Paris (1955), London (1956) und New York (1957) folgten.

Mit fünfzehn Jahren spielte Daniel Barenboim mit
Pierre Boulez Kammerkonzert Alban Bergs und das Klavierkonzert Béla Bartóks in Paris und Berlin. Während regelmäßiger Tourneen in Europa, den USA, Südamerika, Australien und Fernost wurde das herausragende Können des Spitzenpianisten unter Beweis gestellt.

Bereits 1954 hatte Daniel Barenboim damit begonnen, sein Klavierspiel auf Schallplatten festzuhalten. In den 1960er Jahren nahm er die fünf Klavierkonzerte Ludwig van Beethovens und die beiden Klavierkonzerte
Johannes Brahms' auf und spielte alle Klavierkonzerte Wolfgang Amadeus Mozarts mit dem English Chamber Orchestra sowohl als Pianist als auch als Dirigent ein.

Sein Debut als Dirigent hat Daniel Barenboim 1967 mit dem New Philharmonia Orchestra in London gegeben. Zu seinen Bewunderern zählte auch der geniale Opernregisseur
Jean-Pierre Ponelle , der mit Daniel Barenboim eine lebenslange künstlerisch fruchtbare und persönlich wertvolle Freundschaft pflegte.

Das Dirigieren von Opern wurde für Daniel Barenboim ebenso selbstverständlich wie die Pflege der Kammermusik.

Von 1975 bis 1989 war Daniel Barenboim Musikalischer Direktor des Orchestre de Paris, dessen Chor er gründete und während vieler Konzerte auch mit dem Israel Philharmonic Orchestra oder dem Berliner Philharmonischen Orchester leitete. 1991 wurde er Musikdirektor des Chicago Symphony Orchestra, 1992 folgte seine Ernennung zum künstlerischen Leiter und Generalmusikdirektor der Deutschen Oper in Berlin.

Konzertreisen mit den großen Orchestern, Teilnahme an allen renommierten Festspielen, Neuinszenierungen von Opern, musikalische Begleitung von Ballettaufführungen und weitere Tonträgeraufnahmen gehören zum prall gefüllten künstlerischen Leben Daniel Barenboims.

Seit 1996 werden jährlich zur Osterzeit in Berlin die FESTTAGE der Staatsoper Unter den Linden und seit 1999 zu Pfingsten das Mozartfest auf Initiative Daniel Barenboims durchgeführt.

Wilhelm Furtwängler hat ganz richtig erkannt: "Daniel Barenboim ist ein Phänomen."

Von Rika Wettstein, Baden-Baden



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Die Klavierkonzerte von
Wolfgang Amadeus Mozart
Label: EMI Classic (EMI Vertrieb)
Dirigent: Daniel Barenboim
Audio CD (CD-Anzahl: 10)

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Barenboims Buch:
Die Musik - Mein Leben

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