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Martha Argerich

Am 5. Juni 1941 erblickte eine der selbstbewusstesten und unkonventionellsten Pianistinnen von Weltklasse unserer Zeit im argentinischen Buenos Aires das Licht der Welt. Im Alter von drei Jahren begann Martha Argerich mit dem Klavierspiel, erhielt mit fünf Jahren gezielten Unterricht und trat mit acht Jahren erstmals in ihrer Heimatstadt mit Werken Mozarts, Beethovens und Bachs öffentlich auf. 1955 übersiedelte die Familie nach Wien, wo Martha Argerich von hervorragenden Lehrern wie Friedrich Gulda und Stefan Askenase unterrichtet wurde. Als 16jährige gewann sie nicht nur den renommierten Ersten Preis des Ferruccio Busoni Wettbewerbs in Bozen, sondern auch den Ersten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf und leistete danach Großartiges bei Konzerten in Europa und den USA. 1962 zog sich Martha Argerich aus dem Musikgeschäft nach New York zurück, um 1965 beim Warschauer Chopin Wettbewerb ihr gefeiertes Comeback zu starten. Martha Argerich galt und gilt als virtuose Interpretin der Klavierliteratur des 19. Und 20. Jahrhunderts. Ihr Repertoire umfasst allerdings weit mehr Musikwerke, die von Johann Sebastian Bach bis Béla Bartók reichen. Ihr überragendes Können ist auch auf Tonträgern zu hören, die sie teilweise in sehr jungen Jahren bespielt hat, wie zum Beispiel die Sechste Ungarische Rhapsodie
Franz Liszts, die im Jahr 1960 aufgenommen wurde. Neben Konzert- und Klaviermusik orientierte sich Martha Argerich Ende des 20. Jahrhunderts in Richtung Kammermusik und bestritt etliche Kammermusikkonzerte, unter anderem mit dem Meistergeiger Gidon Kremer. Das vierhändige Klavierspiel pflegte sie ebenso und spielte beispielsweise mit Lilya Zilberstein im Juni 2000 in Ludwigsburg Werke Mozarts, Ravels, Rachmaninows und Brahms. Der Nachwuchsförderung hat sich Martha Argerich zusätzlich verschrieben und initiierte 1999 den ersten Martha Argerich Klavierwettbewerb in Buenos Aires und im selben Jahr das Martha Argerich Festival in Japan, an welchem Teilnehmer aus Meisterklassen, die auch von ihr unterrichtet worden waren, ihr musikalisches Können unter Beweis stellten.

Von Rika Wettstein, Baden-Baden



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