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Wie ein Film-Ausstatter heranschafft, was das Drehbuch von ihm verlangt. In Baden-Baden wird man ausgebildet. Job-Info: Requisiteur Requisiteure arbeiten an Opernhäusern und Theatern, für Film und Fernsehen, aber auch für Werbeagenturen und Fotostudios. Viele Interessenten machen ein meist zweijähriges Volontariat bei einem Theater, einem Filmstudio oder einer Fernsehanstalt, andere wachsen durch längere Praxis in den Job hinein. Handwerkliches Geschick, Allgemeinwissen, Kreativität, Improvisationstalent und die richtige „Spürnase" für ein ausgefallenes Requisit sind Voraussetzungen für den Beruf. In Hamburg und Baden-Baden gibt es die bundesweit einzigen Fortbildungsstätten. Der Lehrgang zum „staatlich geprüften Requisiteur" dauert ein Jahr. Die Lehrinhalte reichen von Technischem Zeichnen und Elektrotechnik über Farbenlehre, Musik, Kultur- und Mediengeschichte bis zu Spezialeffekten. Der Verdienst eines am Theater angestellten Requisiteurs richtet sich nach dem Bundesangestelltentarif. Anfänger verdienen etwa 2500 Mark brutto, Chefrequisiteure zwischen 7000 und 8000 Mark brutto. Freie Requisiteure arbeiten auf Honorarbasis und kommen auf Brutto-Tagessätze zwischen 120 und 400 Mark. Die Aussichten an Theatern sind durchwachsen. Wegen sinkender Kulturetats ist die Chance, bei einem öffentlichen Theater unterzukommen laut Arbeitsamt äußerst gering. Besser sieht es dagegen bei Film und Fernsehen aus. Vor allem Innenrequisiteure sind hier zuweilen sogar Mangelware. Allerdings verfügen die meisten Regisseure und Produzenten bereits über einen festen Stamm an freien Requisiteuren. © Süddeutsche Zeitung 9-2001 Zurück zur Europäischen Medien- und Event-Akademie |
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