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Der Rastatter Motorsportler Karl Westermann in einem Rennwagen des Typs Simson Supra. Das Foto stammt aus dem Jahr 1926 und wurde vor dem Baden-Badener Theater aufgenommen.


Baden-Baden war eine Hochburg des Automobilsports
Weltbekannte Fahrer wie Rudolf Caracciola, Hans Stuck und Bernd Rosemeyer gehen bei den Turnieren in der Kurstadt regelmäßig an den Start.

Zwischen den Weltkriegen war Baden-Baden eine Hochburg des Automobilsports. Weltbekannte Fahrer wie Rudolf Caracciola, Hans Stuck und Bernd Rosemeyer gingen bei den Baden-Badener Automobilturnieren regelmäßig an den Start. Die große Automobil-Tradition begann schon im 19. Jahrhundert: Bereits in den Jahren nach 1890 gibt es erste Wertungsfahrten für Automobile von Mannheim nach Baden-Baden. Mit der für damalige Zeiten und Straßenverhältnisse sagenhaften Durchschnittsgeschwindigkeit von 38,3 Stundenkilometern siegt 1903 ein 8 PS starker Benz-Parsifal. 1905 führt die „Herkommer-Konkurrenz“ durch die Kurstadt. Und zumindest in den Jahren 1911 und 1912 veranstaltet man sehenswerte Automobil-Blumencorsi im Kurviertel. Der Ursprung der großen Automobil-Tradition Baden-Badens aber liegt im Jahr 1921: Die renommierte Baden-Badener Zigarettenfabrik Batschari richtet erstmals das Baden-Badener Automobil-Turnier aus. Es ist das erste seiner Art in Deutschland und besteht aus einem Bergrennen von Geroldsau hinauf zum Plättig, einem Geschicklichkeitsturnier vor dem Kurhaus und einer Schönheitskonkurrenz. Das Automobil-Turnier wird von Jahr zu Jahr aufwendiger: 1922 kommt ein sogenanntes Flachrennen auf der schnurgeraden Straße zwischen Rastatt und Malsch hinzu. 1923 trägt sich der junge Rudolf Caracciola erstmals in die Siegerliste ein. Gesamtsieger wird der Gernsbacher Karl Kappler, einer der großen deutschen Rennfahrer der 20er Jahre. Mit einer Sternfahrt machen sich Autos und Motorräder des 4. Automobil-Turniers 1924 auf den Weg in die Bäder- und Kurstadt. Startorte sind München, Ulm und der Bodensee. Unter den 100 teilnehmenden Sportwagen sind so namhafte Marken wie Benz, Bugatti, Horch, Lancia, Maybach und Mercedes vertreten. (red)


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