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Colmar

Colmar

Colmar wird zum ersten Mal im Jahre 823 geschichtlich erwähnt als Colombarium (Gebiet der Taube). Im 13. Jahrhundert wurde Colmar Stadt des Reiches unter König Frédéric II von Hohenstaufen und unter König Rodolphe von Habsbourg am Endes des Jahrhunderts. Die Stadt, ihre Aktivität und Bevölkerung wuchs bis zum Dreißigjährigen Krieg. 1635 Colmar begab sich Colmar unter den Schutz des Königs von Frankreich. Nach einem Angriff durch Louis XIV. gehörte Colmar ab 1678 offiziell zum französischen Königreich. Nach der Revolution wurdeColmar Hauptleitungsstadt (Präfektur) des Oberelsass (Haut-Rhin). Von 1870 bis 1914 war Colmar wieder unter deutscher Verwaltung. Von den Deutschen wurde es im Juni 1940 wieder besetzt und am 2. Februar 1945 befreit durch die Truppen von General de Lattre de Tassigny nach den Kämpfen der "poche de Colmar".

Heute hat die Stadt ca. 65000 Einwohner und ist die Weinhauptstadt des Elsass. Ohne Übertreibung kann man feststellen dass Colmar die "elsässischste" aller Städte der Region ist. Selbst unter allen malerischen und pittoresken Orten des Elsass nimmt Colmar einen besonderen Platz ein.

So kommt man hin:
Von
Baden-Baden aus erreicht man Colmar über Straßburg in ca. 1,5 Stunden. Colmar und Straßburg sind durch eine Schnellstraße verbunden (ca. 70 km).

Stadtrundgang:
Zu einem Spaziergang durch die "Bilderbuch-Altstadt" von Colmar sollten Sie sich unbedingt Zeit lassen. Zwischen dem Gerberviertel und dem Unterlindenplatz können Sie entlang den Straßen und Gassen die zum Teil reich dekorierten Kaufmannshäuser bewundern: z. B. das 1537 erbaute Pfisterhaus (Ecke rue des Marchands/rue Mercière) oder das berühmte Kopfhaus (rue des Têtes) mit 106 steinernen Kopfmasken, 1604 erbaut. Sehenswert ist auch das alte Zollhaus, die "Ancienne Douane", von den Einheimischen "Koifhus" genannt. Wollen Sie keine der vielen, schönen Fassaden verpassen, so sollten Sie beim Office du Tourisme einen Stadtführer kaufen oder sich einer Stadtführung anzuschließen, die auch in deutscher Sprache angeboten wird.

Beim Rundgang durch die Stadt sind auch die vielen traditionellen Laden- und Wirtshausschilder beachtenswert. Die auffälligen, phantasievoll gestalteten, reich verzierten Schilder weisen auf den Charakter eines Geschäfts oder eines Berufszweiges hin. In früheren Jahrhunderten dienten sie auch zur Orientierung, weil es keine Straßenschilder und Hausnummern gab.

Ruhiger als im historischen Zentrum geht es im Gerberviertel, im südöstlichen Teil der Stadt, zu. Dieses Viertel einschließlich des Fischerstadens (Quai de la Poissonerie) und der Krutenau wurde in den letzten Jahren renoviert. Hier sehen Sie die typischen schmalen, hohen Häuser, in denen die Gerber vom 16. bis 18. Jahrhundert ihr Handwerk ausübten.

An einem Kanal des Flüsschens Lauch ist ein Spazierweg angelegt, der durch den wohl malerischsten Teil von Colmar führt: "Klein-Venedig" (La Petite-Venise). Bis zur Petersbrücke (Pont Saint-Pierre) können Sie auch entlang der Kanäle mit dem flachen Boot fahren. Auf diesem Weg transportierten früher die Gemüsebauern der Umgebung ihre Ware zum Markt in die Stadt. Bootsfahrten können Sie im Office du Tourisme buchen, wo man auch Deutsch versteht und spricht.

Sehenswürdigkeiten:
Das Unterlindenmuseum (ca 350000 Besucher jährlich) ist im ehemaligen Dominikanerinnenkloster untergebracht. Sehen Sie Plastiken aus der Romanik und Gotik, Gemälde rheinischer Künstler aus dem 15. und 16. Jahrhundert sowie eine Sammlung elsässischer Volkskunst und moderner französischer Kunst.
Weltberühmt ist der "Isenheimer Altar" von Matthias Grünewald (1470-1530), der ursprünglich für das Antoniterkloster im nahegelegenen Isenheim gemalt wurde. Obwohl dieses Werk allein schon den Besuch des Museums lohnt, sollten Sie sich auch für die übrige hochwertige Sammlung (darunter Werke Martin Schongauers) genügend Zeit nehmen.

Das Museum ist geöffnet von April bis Oktober: zwischen neun und zwölf sowie 14 und 18 Uhr; von November bis März: zwischen 9 und 12 sowie 14 und 17 Uhr (außer dienstags).

Das Bartholdi-Museum ist einem Sohn der Stadt gewidmet: Der Bildhauer August Bartholdi (1834 - 1904) schuf unter anderem auch zahlreiche Denkmäler für viele Städte in Frankreich und für seine Heimatstadt. Er hat auch die Freiheitsstatue von New York entworfen. Das Museum ist Januar und Februar geschlossen, ansonsten täglich außer dienstags von 10 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Das Spielzeugmuseum (Musée Animé du Jouet et des Petits Trains, 40 rue Vauban) ist eines der schönsten und umfangreichsten seiner Art in ganz Frankreich. Es ist täglich außer dienstags von 10 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Dominikanerkirche aus dem 14. Jahrhundert besitzt sehenswerte Fenster. Doch die meisten Besucher kommen wegen eines berühmten Gemäldes, das im Chor der Kirche zu sehen ist: "Maria im Rosenhag", ein Tafelbild des Colmarer Malers Martin Schongauer. Die Kirche ist von Palmsonntag bis Mitte November täglich geöffnet.

Die ehemalige gotische Stiftskirche St. Martin, in Colmar auch Martinsmünster genannt, ist der größte Sakralbau der Stadt. Am Münsterplatz steht außerdem das älteste Haus Colmars, das "Haus Adolph" und die "Alte Stadtwache".

Ausflüge in die Umgebung:
Von Colmar sind viele Ausflugsziele in den Vogesen und entlang der elsässischen Weinstraße schnell und auf schönen Straßen zu erreichen. In den nahen Tälern von "Weiss" und "Fecht" liegen so bekannte Weinorte wie Kaysersberg oder Turckheim, wo am späten Abend der "letzte" und "einzige" Nachtwächter des Elsass seine Runden geht.

Touristische Informationen:
Office du Tourisme (Verkehrsamt), 4 rue des Unterlinden, F 68000 Colmar,
Telefon 0033/89 20 68 92


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