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Ausstellung im Foyer des Casinos
Baden-Baden vom 31. Januar bis 29. Februar 2004
"Menschenwelt"-Bilder von Ralf
Pytlik
Eröffnet wird die Ausstellung
mit einer Vernissage am Samstag dem 31. 1. um 19:30
Uhr bis ca. 3:00 Uhr. Die Öffnungszeiten
für die Ausstellung sind Mo-Fr. 14:00 Uhr bis
2:00 Uhr. An Freitagen und Samstagen kann man die
Bilder sogar bis 3:00 Uhr nachts sehen.
Ralf Pytlik lässt sich schwer in eine
Stil-Schublade stecken. Seine Artefakte arbeiten
geradezu immanent gegen eine vorschnelle
Etikettierung.
1976 in Karlsruhe-Durlach geboren und an der
Nordseeküste aufgewachsen, begann er mit 12
Jahren zu malen. Zum ersten Mal wurde er 1992 einer
breiten Öffentlichkeit bekannt, mit der
Künstlergruppe "XXX" zum Tag der Obdachlosen,
organisiert von der Stadt Wilhelmshaven.
Weitere Expositionen – auch im europäischem
Ausland – folgten. Der Künstler arbeitet meist
in Öl, Kohle oder Graphit. Ralf Pytlik lebt
und arbeitet in Karlsruhe.
Die Idee zu "Menschenwelt" lässt sich auf den
Gedanken des Künstlers zurückführen,
einmal eine exklusive Auswahl seiner vergangenen
Schaffenszeit (der Focus liegt hier auf den letzten
drei Jahren) dem Publikum vorzustellen. Hierbei
entschied nicht die vordergründige
Qualität der Bilder sondern wurde vielmehr
darauf geachtet, den Wandel in den Werken von
Pytlik seinem Publikum darzulegen, genau diese
Entwicklung spiegelt die Auswahl der Werke wider.
Es werden auch Bilder zu sehen sein, die bisher in
keiner Ausstellung gezeigt wurden.
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Ralf Pytlik
entführt die Betrachter mit scharfem und
erzählendem Blick in eine spannende
"Menschenwelt". Streckenweise halten sich die
wiedergegebenen Menschen in sehr surrealen
Situationen des Alltags auf.
Die täglich ansteigende Reizüberflutung
und der in der Allgemeinheit daraus resultierende
Blickverlust für die Details und explizit
für die Menschen in unserem direktem Umfeld,
ist genau das, was der Künstler auf die
Leinwand bannt – nicht gedacht als zynische
Retourkutsche; eher um die Betrachter wieder
für diesen so spezifischen Blick zu
sensibilisieren.
Die emotionale Konfrontation mit dem
"Unschönem" oder mit dem gesellschaftlich oft
als schön Besetzten – Pytlik spielt damit und
stellt diese Konstruktion immer wieder in
Frage.
"Die Komplexität und Individualität der
Menschen ist einzigartig, so dass es immer meine
Herausforderung ist, sich dieser künstlerisch
anzunähern, sagt der Künstler."
Auf der Webseite www.pytlik-art.com ist mit einer Onlinegalerie und
weiteren Informationen ein Einblick in die Welt des
Künstlers gewährt.
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