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Günther Uecker
Zwanzig Kapitel
Hrsg. Alexander Tolnay, Neuer Berliner Kunstverein,
Text von Wulf Herzogenrath, Dieter Honisch, Britta
Schmitz, Alexander Tolnay, Stephan von Wiese,
Kazuhiro Yamamoto
Deutsch, 200 Seiten, 199 Abb., davon 93 farbig,
Fotmat, 25,20 x 28,50 cm, gebunden mit
Schutzumschlag, erschienen im März
2005

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Günther Uecker
Zwanzig Kapitel
Am 13. März 2005 ist
Günther Uecker 75 Jahre alt geworden. Einer zu
diesem Anlass organisierten Ausstellung des Neuen
Berliner Kunstvereins im Martin-Gropius-Bau,
Berlin, vom 10. März bis 6. Juni 2005 und in
der Neuen Nationalgalerie, Berlin, vom 19. April
bis 16. Mai 2005 ist ein umfangreiches Begleitbuch
gewidmet, dessen Umschlag vom Künstler selbst
gestaltet wurde.
Vorwort und vier Beiträge unterschiedlicher
Autoren, die sich unter verschiedenen
Gesichtspunkten mit Günther Uecker
beschäftigen, stimmen auf die
Auseinandersetzung mit seinem Leben und Werk ein.
Eine Vorbemerkung zur Ausstellung an sich hebt
hervor, dass diese keine Retrospektive darstelle,
sondern als Abfolge von 20 Kapiteln konzipiert sei,
in welchen Günther Uecker sich selbst und sein
Werk zu beschreiben versuche.
Die Führung durch des Nagelkünstlers, wie
er vielfach bezeichnet wird, künstlerisches
Leben beginnt mit dem Kapitel 1 "Frühe
Strukturen" und endet bei Kapitel 20
"Sandmühlen - Zeitspiralen", begleitet von
personenkundigen Informationen des Uecker-Freundes
Dieter Honisch.
Eindrucksvolle, meist ganzseitige Fotografien
animieren zur intensiven Beschäftigung mit den
Schöpfungen des Mannes, der unterstreicht:
"Mein ganzes künstlerisches Tun ist ein Ringen
um ein komplexes Menschenbild im Prozess der
Selbsterkenntnis."
Biografie, Informationen zu Aktionen und
Theaterausstattungen, sowie zu Filmen über
Günther Uecker und eine Bibliografie
beschließen diesen Kunstband, der den
Eindruck entstehen lassen kann, ein ganzes, der
Kunst verschriebenes Menschenleben in komprimierter
Form zum wiederholten Durchforsten und Aufnehmen in
Händen zu halten.
Rezension:
Rika Wettstein, Baden-Baden
Das Buch ist im Hatje Cantz Verlag erschienen.
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