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Spatenstich für das Museum der
Sammlung Frieder Burda in Baden-Baden am 26.
September 2002.
Aufwertung für den
Kunststandort Baden-Baden
Ursprünglich war das Museum für den Ort
Mougins an der südfranzösischen
Côte d'Azur geplant. Es sollte in
unmittelbarer Nähe von Burdas Feriendomizil
entstehen. Pablo Picasso, mit mehreren
Spätwerken in der Burda-Kollektion vertreten,
verbrachte außerdem seine 12 letzten
Lebensjahre ebenfalls in Mougins.
Doch zwischenzeitlich wurde umdisponiert. In
Baden-Baden, der vornehmen Heimatstadt Burdas,
werden derzeit Fakten geschaffen:
Am 26. 10. 2002 fand der "erste Spatenstich" in der
Lichtentaler Allee statt. Neben dem Bauherrn waren
u.a. Ministerpräsident Erwin Teufel, Richard
Meier, die Baden-Badener Stadtspitze und nahezu
alle Stadträte anwesend.


Foto: Wolfgang Peter
Die Pläne zu einem klar strukturierten,
lichtdurchfluteten Bauwerk erstellte der New Yorker
Architekt und Burda-Freund Richard Meier. Die
Linienführung der vorhandenen Architektur der
Kunsthalle aus den Jahren 1907 bis 1909 von
Herrmann Billing werden aufgegriffen. Eine
filigrane, gläserne Brücke soll die
beiden Bauwerke miteinander verbinden.
Mit dem Bau wird unverzüglich begonnen. Bis
zum Beginn des Rohbaues im nächsten
Frühjahr werden 16.000 Kubikmeter Erde
ausgehoben, der Rohbau soll Ende 2003
fertiggestellt sein. Der Termin für die
Fertigstellung des neuen Museums ist für das
Frühjahr 2004 vorgesehen.
Nur wenige der wertvollen vorhandenen Bäume
müssen durch den Bau weichen. Dafür
werden Ersatzpflanzungen vorgenommen. Es ist
vorgesehen, dass die Grünzone zwischen
Friedrichstraße und Neubau bestehen
bleibt.
Zeitgleich mit dem ersten Spatenstich für den
Neubau wurde in der Kunsthalle
Baden-Baden die Ausstellung "Richard Meier –
Museumsarchitektur" eröffnet. Neben den
Entwürfen und Modellen zum Baden-Badener
Projekt werden weitere Museumsbauten Meiers aus
aller Welt vorgestellt. (WP)
Rede
des Ministerpräsidenten
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