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Gerhard Richter

Künstler in der Sammlung Frieder Burda Baden-Baden
Gerhard Richter

Neben
Sigmar Polke und Georg Baselitz zählt Gerhard Richter zu den drei derzeit international bekanntesten deutschen Künstlern.

Gerhard Richter wurde 1932 in Dresden geboren. Im Alter von 16 Jahren verließ er die Schule und tourte mit Laienschauspielern durch die DDR. Er trat der FDJ bei, wurde Bühnenmaler und malte später Spruchbänder für einen volkseigenen Betrieb. Von 1951 bis 1956 studierte Richter an der Dresdner Kunstakademie. Wenige Monate vor dem Mauerbau floh er 1961 aus der DDR, "raus aus dieser etablierten Verlogenheit". Die Arbeiten aus seiner DDR-Zeit ließ Gerhard Richter später in seinem Werkverzeichnis unerwähnt.

In Westdeutschland studierte er bis 1963 an der Düsseldorfer Kunstakademie. Bevor er 1963 seine erste Ausstellung "Demonstration für den Kapitalistischen Realismus" in Düsseldorf präsentierte, hatte er im Jahr zuvor alle seine Bilder im Hof der Kunsthochschule verbrannt.

Schon bald nach seiner ersten Ausstellung machte er mit seinen Unschärfebildern - wie etwa der berühmte Akt "Ema" (1966) - nach Foto-Vorlagen aus Zeitungen und Familienalben die Kunstszene auf sich aufmerksam. Ende der 60er Jahre produzierte er nach dem Zufallsprinzip bunte "Farbtafeln". Später malte er Städtebilder aus der Vogelperspektive, pastose Landschaftspanoramen aber auch eine Serie grauer Monochromien, durch die
Pop Art beinflusst. 1988, elf Jahre nach dem Tod mehrerer Mitglieder der Baader-Meinhof-Gruppe, schockierte er mit seinem 15-teiligen Bilderzyklus "18. Oktober 1977", auf dem unter anderem die Leichen von Andreas Baader und Ulrike Meinhof zu erkennen sind. In den 90er Jahren dagegen trat er er mit weniger provozierenden abstrakten Farblandschaften an die Öffentlichkeit.

Richter, der auch als "ein Chamäleon der Kunst" bezeichnet wird, beschrieb einmal seine Kunst so: "Ich mag alles, was keinen Stil hat: Wörterbücher, Fotos, die Natur, mich und meine Bilder. Denn Stil ist Gewalttat, und ich bin nicht gewalttätig".

Gerhard Richter war mehr als 20 Jahre Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie und lebt seit langem in Köln.

Richters Arbeiten waren in den vergangenen Jahrzehnten in zahllosen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. 1988 feierte ihn die amerikanische Presse während einer Wanderausstellung in Kanada und den USA als "Meister der Mehrdeutigkeit". 1991, als ihm die Londoner Tate Gallery als erstem nicht-britischen Maler seit über zehn Jahren eine Sonderausstellung widmete, nannte ihn die "Sunday Times" den "hervorragendsten deutschen Gegenwartskünstler".

Gerhard Richter wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Internationalen Preis der Jury der 47. Kunst-Biennale in Venedig (1997), dem japanischen "Praemium Imperiale" (1997) und dem Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen (2000).

Einen umfassenden Querschnitt seines Oeuvres zeigte im Frühjahr 2002 das "Museum of Modern Art" (MoMA) in New York. Mit 188 Werken ist die Ausstellung "
Gerhard Richter: 40 Years of Painting" die größte, die das MoMA jemals einem modernen Künstler gewidmet hat, und die umfassendste Richter-Schau, die bisher in Nordamerika zu sehen war.


Ein Maler aus Deutschland

Ein Maler aus Deutschland
Gerhard Richter. Das Drama einer Familie
Jürgen Schreiber
250 Seiten, 35 S/W Abbildungen, Festeinband mit Schutzumschlag, Pendo Verlag

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REZENSION

 


Gerhard Richter -  Ohne Farbe

Gerhard Richter.
Ohne Farbe
von Reinhard Spieler

Gebundene Ausgabe, 96 Seiten
Hatje Cantz Verlag

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REZENSION

 


Gerhard Richter - Maler

Gerhard Richter - Maler

Von Dietmar Elger
Gebundene Ausgabe, Dumont Verlag

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Gerhard Richter - Werkverzeichnis

Gerhard Richter
Editionen 1965-2004 Catalogue Raisonné

Von Hubertus Butin, Stefan Gronert, Text von Hubertus Butin, Stefan Gronert, Catharina Manchanda

288 Seiten, 283 Abbildungen, 2004


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Gerhard Richter - Malerei

Gerhard Richter. Malerei.
von R. Storr
Gebundene Ausgabe, 336 Seiten, Hatje Cantz Verlag, 2002

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