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Miró


Joan Miró (1893-1983)

Joan Miró wurde in Barcelona geboren. Dort studierte er Kunst an der Kunstakademie und an der Academia Gali. Auf Wunsch seiner Eltern besuchte Miró zusätzlich eine Wirtschaftsschule. Fast 2 Jahre lang übte der junge Miró den Beruf eines Buchhalters aus bis er eines Tages einen Nervenzusammenbruch hatte. Mirós Eltern akzeptierten schließlich die Wahl ihres Sohnes, eine Künstlerkarriere einzuschlagen.

Zu Beginn seines künstlerischen Wirkens probierte Joan Miró die gerade gängigen Stilrichtungen aus:
Fauvismus und Kubismus. Im Jahre 1920 unternahm Miró die erste einer Reihe von Reisen nach Paris. Ein Jahr später siedelte er nach Paris um. Dort begegnete er Picasso und weiteren Künstlern. 1924 trat Miró der Gruppe der Surrealisten bei. Seine Gefährten waren André Masson und Max Ernst. Doch Miró integrierte sich nicht vollständig in diese Gruppe, die von André Breton dominiert wurde. Seine Rolle war die eines Außenseiters.

Ab 1930 hatte Joan Miró seinen unverwechselbaren, eigenen Stil gefunden. Kräftige Farben kombinierte er mit vereinfachten Formen. Seine emblemhaften Bilder wirkten naiv und beinahe kindlich. Miró integrierte auch Elemente der katalanischen Volkskunst in seine Arbeiten. In den 30iger Jahren wurden ihm internationaler Ruhm und Anerkennung zuteil. 1940 kehrte Miró wieder nach Spanien zurück und experimentierte dort bis 1948 mit verschiedenen Kunstgattungen: Skulpturen, Keramiken, Grafiken und Wandgemälden. Ab 1947 hatte Miró mehrere Einzelausstellungen in den USA. Die wichtigste war eine Retrospektive im Museum of Modern Art in New York. 1954 erhielt er einen Preis auf der Biennale von Venedig. Im Jahr 1968 beendete Joan Miró einen Auftrag für zwei große Keramik-Wandgemälde am UNESCO Gebäude in Paris.

Ganz im Gegensatz zu seiner Kunst war Joan Miró ein grundsolider, hart arbeitender Mensch, der am liebsten dunkle Geschäftsanzüge trug. Er war ordentlich, pünktlich und zuverlässig. Nichts aber auch gar nichts wirkte an ihm unkonventionell oder gar revolutionär.

Joan Miro war ein bescheidener Mensch. Doch trotz seiner internationalen Anerkennung war seine finanzielle Lage immer angespannt. Er träumte davon, ein großes Studio zu besitzen, wo er seine vielfältigen Kunstprojekte und Ideen realisieren könne. Durch seine Ausstellungen in den USA stieg seine Popularität erheblich und der Marktwert seiner Arbeiten ebenso. Joan Miró verlangte deshalb von seinen Galeristen, ihm einen faireren Anteil am Verkaufspreis einzuräumen: "Ich werde es nicht mehr länger akzeptieren, das bescheidene Leben eines kleinen Herrn zu führen." Im Jahre 1956 konnte Miró dann endlich in die Villa seiner Träume einziehen. Er ließ sie in Palma de Mallorca im avantgardischen Stil der 50iger Jahre erbauen.

Große Miró Ausstellung in Baden-Baden: "Die Farben der Poesie"






© by WAEPART, Baden-Baden/Germany. All Rights Reserved. Abbildung: Wolfgang Peter Baden-Baden. Updated January 9, 2010

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