|
Richard Meier als Designer
Er gehört zu den ganz
großen "global playern" unter den
zeitgenössischen Baumeistern: der
Pritzker-Preisträger Richard Meier. Der in New
York lebende Endsechziger realisierte in den
letzten Jahrzehnten weltweit bedeutende
öffentliche Bauprojekte, darunter Stadthallen,
Gerichtsgebäude, Firmensitze, Wohnungen und
Privathäuser und insbesondere Museen. Seine
deutschen Projekte wie das Ulmer Stadthaus oder das
Frankfurter Museum für angewandte Kunst werden
derzeit um zwei weitere ergänzt: Das
Arp-Museum in Remagen-Rolandseck und die
Erweiterung der Kunsthalle Baden-Baden für die
Sammlung Frieder Burda.
Da Richard Meier ganzheitlich denkt, fühlt er
sich auch für die Innenausstattung seiner
Objekte mit verantwortlich, die stets auf seine
Architektur abgestimmt sind, aber bisher im
Schatten seiner Tätigkeit als Baumeister
standen. Rund 170 Design- und Kunstobjekte Meiers,
darunter Möbel, Fenster, Türen, Uhren,
Geschirr, sogar ein Klavier, waren bis zum 18. Mai
2003 erstmals in "seinem" Frankfurter Museum
für angewandte Kunst zu besichtigen. Meier hat
sie für eine Reihe von Unternehmen in den USA
und Europa entworfen, beispielsweise für
Alessi, Reed & Barton, Knoll International oder
den Flügel für die deutsche
Klavierbauerfirma Ibach.
Zurück
zur Übersicht
|