Illustration © Wolfgang Peter

 

Künstler in der Sammlung
Frieder Burda Baden-Baden


Markus Lüpertz

wurde am 25. April 1941 im böhmischen Reichenberg, dem heutigen tschechischen Liberec, geboren. 1948 übersiedelte die Familie nach Westdeutschland.

Mit 15 Jahren begann Markus Lüpertz ein Studium an der Werkkunstschule in Krefeld, das er mit Unterbrechungen bis zu seiner Studienaufnahme an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf absolvierte.

1961 entschied sich Markus Lüpertz, freischaffender Künstler zu werden, und zog nach Berlin. Die Phase der so genannten "dithyrambischen Malerei" begann.

1964 eröffnete Markus Lüpertz mit Freunden eine Galerie und veröffentlichte vier Jahre später das Manifest "Die Anmut des 20. Jahrhunderts wird durch die Dithyrambe (*) sichtbar gemacht."

1970 folgte ein einjähriger Aufenthalt in Florenz. Im Jahr darauf erhielt Markus Lüpertz den Preis des Deutschen Künstlerverbandes. 1973 war eine Übersicht seiner Werke in der
Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden zu sehen.

Mit 33 Jahren wurde Markus Lüpertz Gastdozent an der
Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. 1975 folgte die Professur.

Zwischenzeitlich hatte sich Markus Lüpertz anderen Formgebilden wie der Babylon-Architektur und der Stil-Malerei zugewandt. Er schrieb darüber hinaus Gedichte, die 1975 erstmals veröffentlicht wurden.

Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Gestaltungstechniken und das Schreiben beschäftigten den Künstler weiter.

1977 organisierte er die 1. Biennale Berlin und sagte seine Teilnahme an der "documenta 6" in Kassel ab. Vier Jahre später erschien sein zweiter Gedichtband. Im Jahr darauf der dritte. Zudem nahm Markus Lüpertz 1982 an der Kasseler "documenta 7" teil.

Nach einem Aufenthalt in New York im Jahr 1984 wurde Markus Lüpertz 1986 Professor an der Staatlichen Akademie Düsseldorf und 1988 deren Rektor. Dieses Amt bekleidete der Künstler, der als einer der wichtigsten deutschen Maler des 20. Jahrhunderts eingeschätzt wird, auch zu Beginn des dritten Jahrtausends.

Von Rika Wettstein, Baden-Baden

(*) Die Dithyrambe leitet sich vom griechischen Dithyrambus her, dem Beinamen des Gottes Bacchus, und bezeichnet ein leidenschaftlich erregtes, stürmisches Loblied auf diesen Gott. In übertragener Bedeutung bezeichnet es einen begeisterten Lobgesang.
Quelle: WIKIPEDIA


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Markus Lüpertz

Markus Lüpertz
von Markus Lüpertz, C. S. Weber

Gebundene Ausgabe, 176 Seiten,
Swiridoff Verlag

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